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Hinter dem Namen «Distrinova» könnte sich eine böse Überraschung für viele Angestellte der schweizerischen Post verbergen. Das befürchten zumindest die Gewerkschaften.
Denn mit dem Projekt will die Post die Logistik im Briefverkehr straffen, wie Recherchen von «10vor10» ergeben. Mit neuen High-Tech-Sortiermaschinen soll das manuelle Sortieren durch Briefträger grösstenteils wegfallen.
60 neue Maschinen
Die Post soll bereits am 5. Februar einen Auftrag für die Beschaffung von 20 bis 60 Maschinen ausgeschrieben haben. «20 bis 60 solcher
Geräte ist das Gesamtvolumen, das theoretisch umsetzbar wäre», sagt Post-Sprecher Oliver Flüeler. Eine einzige kostet mehrere Millionen Franken.
Die Gewerkschaften sehen rot. Denn sie wurden von der Post nie auf die geplanten Neuerungen hingewiesen. «Es ist eine Sauerei, dass die Post die Sozialpartner über einen solchen Grossauftrag nicht informiert», sagt Fritz Gurtner von der Gewerkscahft Kommunikation. Er befürchtet, dass mit den neuen Maschinen bis zu 3400 Arbeitsplätze gefährdet sind. (gca)
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Handarbeit: Eine Post-Angestellte sortiert Briefe nach Strassennahmen und -nummern. (Keystone)