Weil er in Winterthur den Bus verpasste Junger Mann schlägt Bustüre ein und flüchtet

WINTERTHUR - Weil er ohne ihn losfuhr, hat ein verärgerter Mann heute Morgen in Winterthur die Glastüre eines Stadtbusses eingeschlagen. Als ihn der Buschauffeur nach der Tat doch noch mitnahm, flüchtete der dreiste Schläger.

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Heute Morgen schlug ein junger Mann die Glastüre eines Winterthurer Stadtbusses ein, weil dieser ohne ihn losfuhr. Das berichtet ein BLICK-Leserreporter.

«Ich war im Bus ganz hinten in der Nähe der Türe», sagte der Fahrgast, welcher anonym bleiben will. Als der Täter den Bus knapp verpasste, soll er aus Wut an die Glastüre geschlagen haben, worauf diese zerbrach und die Splitter den Fahrgästen entgegenkamen. 

Täter zeigte Reue — und flüchtete

Der Leserreporter kam mit dem Schrecken davon, verletzt wurde er nicht. «Die Passagiere waren teilweise wütend, teilweise geschockt. Man rechnet ja auch nicht damit, dass einem plötzlich Glassplitter ins Gesicht fliegen». Nach der Tat zeigte der junge Mann aber doch noch Reue. Zwischen dem Schläger und dem Buschauffeur soll es kurz danach zu einem Austausch gekommen sein.

Reto Abderhalden, Sprecher der Stadtbusse Winterthur, bestätigte auf Anfrage von BLICK den Vorfall. Was das Gespräch allerdings genau beinhaltete, konnte er nicht sagen.

Trotz der kaputten Türe hat der Bus seine Fahrt Richtung Bahnhof fortgesetzt. «Der Chauffeur nahm den Täter noch ein oder zwei Haltestellen mit.» In der Zwischenzeit habe der Busführer die Leitstelle alarmiert, sagt Abderhalden. «Der Täter flüchtete dann aber, als der Bus hielt.» Der Täter konnte daher noch nicht «Dingfest» gemacht werden.

Bus ohne Videoüberwachung

Der Bus hat laut Angaben der Verkehrsbetriebe keine Videoüberwachung, was die Fahndung nach dem Täter erschwere. Der genaue Vorgang soll in einem Bericht geklärt werden. Über den Täter liegen derzeit keine detaillierten Informationen vor.

«Es ist halt nicht jeder ein Morgenmensch...», meinte der Leserreporter abschliessend. (lz)

Publiziert am 18.03.2016 | Aktualisiert am 18.03.2016
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  • Mindi  Farington 18.03.2016
    «Es ist halt nicht jeder ein Morgenmensch...», meinte der Leserreporter abschliessend... was ist DAS für ein hohler Spruch? Hätte der Leserreporter das auch achselzuckend gesagt, wenn er von den Glassplittern verletzt worden wäre? Es handelt sich bei dieser Situation nicht um eine kleines, Täubelikind, das frustriert und hässig ist! Täglich müssen "Morgenmuffel" sich dem Stress des Pendelns in den ÖVs aussetzen- nicht auszudenken was wäre, wenn jeder seine Wut und Frust so rauslassen würde!
  • Peter  Martaler aus Chur
    18.03.2016
    Die Frage ist, wer der grössere Rüppel ist, der verärgerte Fahrgast, der wegen einem kundenunfreundlichen Fahrer gegen die Scheibe schlug oder dann doch der Rüppelfahrer? Sicher ist im QMS des Verkehrsbetriebe die Kundenzufriedenheit als eines der primären Ziele formuliert, nur hält sih kaum ein Fahrer daran! Die zerbrochene Scheibe soll als Kundenfeedback aufgefasst werden ;)
  • Markus  Muster 18.03.2016
    Ein solches Sicherheitsglas schlägt man nicht einfach so mit der Faust ein. Wahrscheinlich wurde sie nicht korrekt eingebaut und stand unter Spannung. Das würde auch die verstreuten Splitter erklären. Normalerweise fällt eine solche Scheibe in sich zusammen und splittert nicht wild umher, das wäre zu gefährlich. Man denke nur an Kinderwagen...
  • Schumacher  Renato 18.03.2016
    Der Passagier ist beileibe nicht der einzige, der an die Scheibe haut, nur weil der Chauffeur stur am Motte "zue isch zue" festhält. Dass der Chauffeur nach der zersprungene Scheibe doch noch die Tür öffnete, beweist doch, dass es geht. Ich wollte auch einmal einsteigen, aber der Chauffeur öffnete partout nicht, obwohl er wegen Rotlichts noch eine Weile warten musste.
    • Susanne  Reich 18.03.2016
      Dies ist zugegebenermassen ärgerlich. Trotzdem müssen die Chauffeure meistens so handeln, denn wenn sie das Abfahrtssignal - oder wie auch immer man dies nennt - geben, erhalten sie "grün" und dies nur für eine begrenzte Zeit. Wenn die Fahrzeuge immer wieder öffnen würden, kämen sie öfters nicht vom Fleck. Zudem kommt ein paar Minuten später das nächste Fahrzeug. Einfach ein bisschen früher starten und alle haben weniger Stress. :)
  • Markus  von Gunten aus Bern
    18.03.2016
    Vielleicht hat er sich verletzt? Eventuell will er damit nur gegen diese faschistoiden Türen demonstrieren? Man sollte ihm mehr Möglichkeiten geben, sich auszuschlagen, äh, drücken...