Weil der Autopilot streikt: Swiss-Maschine muss umkehren

Verwunderte Passagiere auf Swiss-Flug LX434 von Genf nach London. Auf Höhe Paris dreht die Maschine plötzlich um und fliegt nach Zürich. Schuld ist ein technischer Defekt.

Eine Swiss-Maschine musste umdrehen. (Symbolbild) play
Eine Swiss-Maschine musste umdrehen. (Symbolbild) KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

Top 3

1 Nach den heissen Temperaturen Gewitterfront wütet übers Mittelland
2 Handschlag-Affäre von Therwil BL Schüler verweigern den Händedruck...
3 Prominente diskutieren kontrovers über Familien in der Schweiz ...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
12 Kommentare
Fehler
Melden

Leserreporter Peter Wullschleger wollte heute von Genf nach London fliegen. Doch: Etwa auf Höhe Paris kehrt die Maschine plötzlich um – und fliegt nach Zürich. Wullschleger kritisiert: Die Passagiere seien nicht ausreichend informiert worden: «Welche Sicherheitsmängel verheimlicht uns die Swiss?»

Swiss-Sprecherin Karin Müller winkt ab: «Für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr.» Grund für den Flugabbruch sei ein technisches Problem gewesen: «Der Autopilot ist ausgestiegen.» Die Maschine hätte auch manuell nach London geflogen werden können. «Dort hätte die Reparatur aber länger gedauert als in Zürich.»

Sämtliche Passagiere hätten nach 40 Minuten Wartezeit in Zürich Kloten nach London weiterfliegen können. (sac)

Publiziert am 19.02.2016 | Aktualisiert am 19.02.2016
teilen
teilen
0 shares
12 Kommentare
Fehler
Melden

12 Kommentare
  • Toni  Brunner aus Dasmarinas/Cavite/Philippines
    20.02.2016
    Von "Lusthansa"-Piloten sind wir uns Streiks ja langsam aber sicher gewohnt, aber dass jetzt die Autopiloten auch noch anfangen.... das ist doch ungeheuerlich...!
    Sofort rausschmeissen diese Querulanten!
  • Gustav  Broennimann , via Facebook 19.02.2016
    Wenn die Reparatur in Zürich schneller geht hätte man auch bis London und zurück nach Zürich ohne Autopilot fliegen können. Keiner der Passagiere hätte was gemerkt, vorausgesetzt die Piloten können auch von Hand präzise fliegen. Ich mute es ihnen jedenfalls zu so zu fliegen als würde der AP es tun.
    • Anton  Müller 20.02.2016
      Klar könnten die Piloten das Flugzeug von Hand nach London und zurück fliegen, aber das entspräche innerhalb des dichtbeflogenen Luftraumes ( insbesondere die Londonumgebung zählt dazu!) nicht dem hohen Safety-Gedanken, wie sie die SWISS lebt.
      Mich stört schon lange, dass viele nur mit der sichersten Airline fliegen wollen, sich aber dann aufregen, wenn es plötzlich länger dauert, wenn dann genau danach gehandelt wird.
  • Markus  Stoffel , via Facebook 19.02.2016
    Die Swiss kann schon seit Jahren nicht mehr mithalten in der obersten Liga. Pünktlichkeit, Freundlichkeit u Hilfsbereitschaft des Personals, Qualität des Essens, Kommunikation, Check-in online System, Preis-Leistungsverhältnis usw. sind offenbar bei der Swiss keine wichtigen Werte mehr, dafür ist sie im Bereich Preisgestaltung u Zusatzgebühren/Abgaben sehr kreativ (Kerosenzuschläge immer mehr als gut gerechnet u bei Reduktionen spricht man immer von hohen Lagerbeständen). Fazit: Verzicht auf LX!
  • Walter  Nef aus Niederweningen
    19.02.2016
    Für CAT III Landungen hat es immer 3 Autopiloten so dass ein Flugzeug sehr redundant ist ,und für den Reiseflug nur einen A/P benutzt werden kann ,also eine Lüge mehr von der Lufthansa (sorry SWISS)
    • Dominik  Reber 20.02.2016
      Sorry, es sind auch für CAT 3-Landungen nur 2 Autopiloten, glauben Sie mir.
  • Theodor  Storm 19.02.2016
    Die Vorkommentatoren strotzen ja nur so vor Fachwissen! Im nördlichen Nachbarland heisst es in dolch einem Fall: Wenn Du von etwas keine Ahnung hast, einfach mal den Nuhr machen.