Es geht um ein Gewaltdelikt Circus-Knie-Clown verhaftet!

Ein Clown des Circus Knie ist in Lugano nach der letzten Vorstellung von der Kantonspolizei Tessin verhaftet worden. Er steht im Verdacht, ein Gewaltverbrechen begangen zu haben. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuss.

Verhafteter «Circus Knie»-Clown: Wieder auf freiem Fuss play

Traditionell beendet der Circus Knie seine Tournee in Lugano (Archivbild 2015).

Yvonne Leonardi

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Nach Facebook-Aufruf zum Geburtstag 31 Kisten Post für behinderte Denise
2 Dicke Post in Hochdorf LU Frau täuschte Raubüberfall nur vor
3 Wildwest beim «Saloon» in Wetzikon ZH Polizist springt auf Fluchtauto

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
3 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

Die Kantonspolizei Tessin schlug am Sonntagabend in Lugano zu – im Auftrag der Zürcher Staatsanwaltschaft. Dies berichtet die Zeitung «Corriere del Ticino». Die Verhaftung fand direkt nach der letzten Vorstellung der aktuellen Saison statt.

Der Verdächtige wurde noch am gleichen Abend an die Zürcher Behörden übergeben. Im Aufgabenbereich liegen Tötungsdelikte, Sexualdelikte, Kindsmissbrauch und häusliche Gewalt. Der Grund der Verhaftung ist unbekannt.

Verhafteter «Circus Knie»-Clown: Wieder auf freiem Fuss play
Passierte die strafbare Handlung hier? Der Circus Knie gastierte im Mai 2016 auf dem Zücher Sechseläutenplatz. BLICK/Joseph Khakshouri

Die soeben beendete Tournee des Circus Knie begann im März in Rapperswil-Jona. In den Kanton Zürich führte sie erstmals im März: Der Nationalzirkus gastierte für drei Tage in Winterthur. Im Mai war der Knie einen Monat auf dem Sechseläutenplatz in der Stadt Zürich zu Gast. Ob die Verhaftung mit einem Vorfall während dieser Zeitspanne zu tun hat, ist nicht bekannt.

«Einen Zusammenhang zwischen der Festnahme und dem Circus Knie gibt es aus unserer Sicht nicht»

Am Nachmittag bestätigte Zirkus-Sprecherin Sara Hildebrand den Vorfall in einem Communiqué: «Die Gebrüder Knie Schweizer National-Circus AG bestätigt, dass am Sonntagabend ein Ensemble-Mitglied des Zirkus festgenommen wurde. Die Gründe für die Festnahme sind unserem Unternehmen nicht bekannt. Es gilt wie üblich die Unschuldsvermutung. Einen Zusammenhang zwischen der Festnahme und dem Circus KNIE gibt es aus unserer Sicht nicht.»

Fraglich ist weiter, wieso die Verhaftung ausgerechnet nach der letzten Vorstellung am letzten Tag der Schweizer Tournee stattfand.

Wie die Zürcher Staatsanwaltschaft gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte, ist der Zirkusmitarbeiter mittlerweile befragt worden und befindet sich bereits wieder auf freiem Fuss.

Publiziert am 22.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
teilen
teilen
3 shares
3 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

3 Kommentare
  • David  Brunner aus Wetzikon
    24.11.2016
    Schon am Dienstag Nachmittag hiess es im etablierten Radio in den Nachrichten lapidar: "Mitarbeiter des Zirkus Knie im Tessin verhaftet, wegen eines Gewaltdelikts" oder so. Was der Vorwurf ist, wird nicht gesagt. Was die Nachricht soll, weiss ich nicht. Es scheint, Hauptsache, der Ruf eines Mannes, einer Familie, eines Zirkus wird kaputt geschlagen. Wie um zu suggerieren, dass die Welt sonst heil und in Ordnung ist ? Ich moniere hier eine gewisse Verantwortungslosigkeit auch bei den Medien.
  • R  S aus St.Gallen
    22.11.2016
    Er steht im Verdacht, ein Gewaltverbrechen begangen zu haben. Im Aufgabenbereich liegen Tötungsdelikte, Sexualdelikte, Kindsmissbrauch und häusliche Gewalt. Mittlerweile ist er wieder auf freiem Fuss. Bin ich hier im falschen Film? Es geht um ein Gewaltsdelikt und nun hat man ihn wieder frei gelassen? Manchmal ist es vielleicht besser, wir verstehen gewisse Entscheide nicht.
  • Hugo  Stettler aus Suhr
    22.11.2016
    Dass der Corriere del Ticino diese absolute Sensationsmeldung bringt mag ja gerade noch knapp durchgehen. Die Geschichte im Blick zu bringen gleicht hingegen schon fast einer Verzweiflungstat.