Davon träumen Teenager Weg von der Agglo – in die eigene Stadtwohnung

ZÜRICH - Viel Platz, ein Eigenheim und möglichst urban – so möchten Jugendliche von heute bis im Jahr 2030 leben. Dies eines der Ergebnisse der Umfrage «Junge bauen die Schweiz».

  • Publiziert: 23.01.2012, Aktualisiert: 21.52 Uhr
  • Von Karin Müller
Beliebtes Wohneigentum: Blick in eine Wohnung im Zürcher Mobimo Tower (Archiv) play Beliebtes Wohneigentum: Blick in eine Wohnung im Zürcher Mobimo Tower (Archiv) (sda)

Zukunftsvision: Eine Umfrage der Schweizerischen Metall-Union unter 200 Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren bestätigt den Trend zum Eigenheim.

Und: Ohne Rücksicht auf die aktuellen Verhältnisse im Immobilienmarkt wünscht sich die Mehrheit der Teenager, in 20 Jahren in der Stadt zu wohnen.

Agglomeration scheint nicht sexy zu sein

Das bedeutet, dass in den nächsten Jahren eine Landflucht einsetzen müsste, ungeachtet dessen, dass der Bund für viel Geld den öffentlichen Verkehr in den Agglomerationen ausbauen will.

Der Trend zu verdichtetem Bauen und urbanen Zentren, der die Fachwelt seit Jahren intensiv beschäftigt, wird von den Teenagern bestätigt.

Drei von fünf Jugendlichen sind der Ansicht, dass sie im Jahr 2030 in der Stadt leben werden.

Fast ein Drittel der Befragten meint, für sich persönlich viel Platz zu brauchen. Dazu passt, dass immerhin ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer denkt, 2030 in einem Hochhaus und in einer Wohnung zu leben.

Wer soll das bezahlen?

Doch das Einfamilienhaus steht weiterhin hoch im Kurs: 60 Prozent ziehen es in ihrer Zukunftsvision der Wohnung im Mehrfamilienhaus vor.

86 Prozent der Jugendlichen möchten im Alter von 35 Wohneigentum besitzen.

Kein Thema war in der Befragung die Form der Finanzierung. Bei den aktuellen Immobilienpreisen in einer der Grossstädte dürfte die Vision wohl für einige ein Traum bleiben.

play Wohnen im schicken Hochhaus ist bei Jugendlichen durchaus «in». Die Wohnung soll einfach möglichst gross sein. (Keystone)

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