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Als Klaus Schwab (69) das Treffen der Wirtschafts- und Polit-Elite eröffnete, wurde dies auf allen Kanälen übertragen: Im Fernsehen, als Webcast und sogar in der Kunstwelt von «Second Life».
Erstmals ist in diesem Jahr der virtuelle Reporter Adam Reuters in Davos und befragt Schwab und weitere WEF-Teilnehmer für die Nachrichten der Parallelwelt im Internet.
Dass Schwabs Avatar (siehe Box) in «Second Life» auf Sendung geht, ist typisch für Web 2.0. Hinter diesem Begriff stecken die jüngsten Entwicklungen des «Mitmach»-Internets. Jeder kann selber Beiträge ins Web stellen. Aus Konsumenten werden Produzenten. Mit Blog oder Community-Seiten wie MySpace hats angefangen – mit echten Nachrichten in einer künstlichen Welt gehts weiter.
Jetzt können Internet-Nutzer auf der ganzen Welt hautnah bei den Mächtigen und Berühmten sein. Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton machts mit ihren Video-Chats vor (im BLICK). Klaus Schwab, Easyjet-Boss Stelios Haji-Ioannou, der Musiker Peter Gabriel und andere folgen: im virtuellen News-Studio von «Second Life».
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Fünf Stunden vor der Diskussion mit Arianne Huffington sitzen schon die ersten Zuhörer im virtuellen Auditorium.