Selbstmord-Drama Politiker erschüttert über Suizid des Kommandanten

  • Publiziert: 27.01.2010, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Antonia Sell und Anna Vonhoff

Der tragische Tod des WEF-Sicherheitschefs Markus Reinhardt († 61) löst im Bündnerland grosse Trauer aus.

Am Dienstagmorgen wurde der Bündner Polizeikommandant Markus Reinhardt tot in seinem Zimmer im Davoser Kongresshotel aufgefunden. Suizid. Die schreckliche Tragödie lähmt die Freunde und Arbeitskollegen des verstorbenen Polizisten. Nur wenige können ihre Trauer bereits in Worte fassen.

«Ich habe beruflich mit ihm zu tun gehabt. Er war immer direkt, ehrlich und kompetent. Ich habe Markus Reinhardt als Person sehr geschätzt. Er hat immer versucht, auch für unsere Anliegen Verständnis aufzubringen», erinnert sich Sep Cathomas (64), CVP-Nationalrat von Graubünden.

Ein pflichtbewusster Chef

BDP-Nationalrat Hansjörg Hassler (56) betont, dass Reinhardt immer ein «äusserst korrekter Mensch» war. Sehr zuvorkommend und freundlich. «Der Kantonspolizei Graubünden war er stets ein pflichtbewusster Chef. Ich werde ihn in sehr guter Erinnerung behalten.»

Der Bündner SVP-Präsident Jon Peider Lemm (57) kannte Reinhardt seit über 20 Jahren. Für ihn kommt sein Tod völlig überraschend: «Markus Reinhardt war ein liebenswürdiger Kerl. Offen, unterhaltsam und gesellig. Immer wieder haben wir uns bei Veranstaltungen getroffen. Ich habe ihn wirklich geschätzt, und sein Tod trifft mich sehr.»

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