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Exakt 200 junge Köpfe hat das WEF heuer aus über 4000 Bewerbungen ausgesucht. Es sind talentierte, noch nicht 40 Jahre alte Führungspersönlichkeiten. Sie sind willens, zusammen mit WEF-Gründer
Klaus Schwab an einer besseren Welt mitzuarbeiten.
Unter diesen Young Global Leaders (YGL) sind Manager, Unternehmer, Künstler, Intellektuelle und religiöse Führer aus 90 Ländern. Insgesamt sind elf Schweizer bei den Auserwählten.
Zu ihnen gehört Felix Graf, 39, Chef von Swisscoms Bluewin-TV. «Ich freue mich sehr über die Wahl», sagt er. Das tut auch die Unternehmerin Carolina Müller-Möhl, die genauso berufen wurde wie die Beraterin Adriana Ospel-Bodmer. Graf sieht die Mitgliedschaft bei den YGL in erster Linie als Horizonterweiterung.
«Ich arbeite gerne in einem multikulturellen Umfeld, das ist sehr bereichernd». Er hofft, dass die bunt zusammen gewürfelte Truppe neue Lösungsansätze zu formulieren vermag.
«Davon kann ich im Alltag profitieren.» Fürs diesjährige WEF muss er allerdings passen. Die Einladung kam zu spät. «2008 ist in meiner Agenda aber eingetragen», so Graf. Dann will er sich bei Umwelt-Themen und der Überwindung des digitalen Grabens stark machen.
Schwab hat die YGL 2004 ins Leben gerufen,als Stimme der Zukunft. Sie sollen gemäss dem WEF-Gründer neue Lösungsansätze für globale Probleme entwerfen. «Mein zentrales Anliegen ist und bleibt Bildung», sagt YGLNeumitglied Carolina Müller-Möhl.
416 hoffnungsfrohe, junge Leader um 40 machen im YGL mit. Dabei viel Prominenz, so etwa die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin oder der georgische Staatspräsident Mikheil Saakashvili.
Shai Agassi, Produkte- Chef und Nummer zwei beim Software-Riesen SAP, ist seit Anbeginn dabei und des Lobes voll. «Das hat meine Sicht aufs ganze Leben verändert», sagt er zu CASH daily.
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Eine aus den Reihen der jungen WEF-Leader: Caroline Müller-Möhl. (SI)