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Viele WEF-Gäste haben sich in den zum Bersten gefüllten Hotels bereits niedergelassen und mit der Umgebung vertraut gemacht. Und was mussten sie in der Bergwelt entdecken!
Michael Fertik, CEO diverser Internet-Firmen, ist bass erstaunt, als er die «Eingeborenen» beobachtet. «Die Schulkinder stapfen nur in Turnschuhen und Pullovern in die Schule!» Er rät auf seinem Blog anderen Gästen: «Es ist kalt hier – nur die Schweizer scheinen das nicht zu spüren.»
Die Kälte ist eines der Hauptprobleme, welches die ausländischen Gäste zu haben scheinen. Seitenlang wird in Blogs darüber philosophiert, welche «Snow-Boots» man anziehen müsse, über warme Unterwäsche und Flanell-Pijamas. «Tragt Schichten, draussen werdet ihr erfrieren, drinnen kochen.»
Sonnenschutz «Faktor 45» nicht vergessen, eine wasserfeste Tasche für die Schuhe, Schlaftabletten «wegen des Jetlags». Oder: «Eignet euch eine hohe Verträglichkeit für Fendant, Bratwurst und Spätzli an!»
Die Frau von Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Anya Schiffrin, hat sich vor allem auf die Rolle als Begleiterin spezialisiert. Sie flucht in ihrem Blog über die anonymen weissen Namenstafeln, die man als Ehefrau kriege – ohne Berufsbezeichnung dazu. «Wie soll man so mit jemandem eine Konversation beginnen?» Sowieso scheine das Bücken, um den Namen des Gegenübers ablesen zu können, die meistgetätigte Bewegung derzeit in Davos, schreibt Schiffrin.
Soldaten bezirzen!
Für Frauen haben auch Business-Blogger wie Henry Blodget kleine Tipps: «Lächelt die Schweizer Soldaten an, die werden überall sein. Diese anzulächeln verwirrt sie, und das ist ziemlich witzig.»
Die Schweizer und das Essen. Während sich einige wie Arianna Huffington über den herrlich präsentierten Käse im Hotel freuen – «die wissen, wies geht!», andere das «unglaubliche Müesli» munden lassen, sehen einige auch negative Seiten.
Peter Thal Larsen, der für Reuters übers WEF schreibt, schreibt: «Wenn die Pizza für 28 Franken irgendeinen Richtwert darstellt, dann wohl für die steigenden Lebensmittelpreise in der Welt.» (num)