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Über 40 Staats- und Regierungschefs, 9 EU-Kommissare, 17 Finanzminister, 19 Zentralbanker und 20 Handelsminister haben ihr Kommen angekündigt. Das sind doppelt so viele wie normalerweise. Auch die Wirtschaftskapitäne reisen so zahlreich wie nie zuvor nach Davos. Ingesamt kommen über 2500 Teilnehmer aus beinahe 100 Ländern.
Unter dem Motto des 39. WEF «Die Welt nach der Krise gestalten» suchen sie bis zum Sonntag Auswege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Angesichts des Versagens der Wirtschaftselite dürften im Gegensatz zum Vorjahr jene Politiker und Zentralbanker am WEF den Ton angeben, die mit immer schwereren Rettungspaketen versuchen, den Zusammenbruch des Finanz- und Wirtschaftssystems zu verhindern. Denn eine Reihe von Wirtschaftskapitänen hat die Krise mittlerweile aus dem Amt katapultiert.
Putin zum Auftakt
Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin wird die Eröffnungsrede halten. Prominente Auftritte haben auch der chinesische Premierminister Wen Jiabao, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der britische Premierminister Gordon Brown.
Auch die Schweizer Regierung ist zahlreich vertreten. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz wird an der Eröffnungsveranstaltung sprechen. Ebenfalls nach Davos reisen Wirtschaftsministerin Doris Leuthard und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.
Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf wird am Open Forum an einer Diskussion teilnehmen. Der frischgebackene Verteidigungsminister Ueli Maurer wird den Soldaten, die das WEF beschützen, einen Besuch abstatten. (SDA)