Hintergrund Was ist Pfadi?

  • Publiziert: 20.07.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

Jeder hat sie schon gesehen: Kinder und Jugendliche mit Pfadihemd und -foulard. Doch was steckt eigentlich hinter der Pfadi?

Pfadis treffen sich wöchentlich in ihrer Gruppe für gemeinsame Erlebnisse. Sie verbringen viel Zeit in der Natur und erwerben dort praktisches Wissen für das Leben im Freien. Spiel und Abenteuer stehen dabei im Mittelpunkt.

Gleichzeitig übernehmen Kinder und Jugendliche aber auch Schritt für Schritt Verantwortung für ihre Gruppe und engagieren sich für ihre Mitmenschen. Höhepunkt des Pfadiprogramms ist das alljährliche Sommer- oder Herbstlager.

1907 wurde die Pfadi vom Engländer Robert Baden-Powell gegründet mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Heute ist sie eine weltweite Bewegung mit rund 38 Millionen Mitgliedern. Diese verbinden nicht nur die gemeinsamen Ziele, sondern auch äussere Erkennungsmerkmale: die meisten Pfadis tragen ein Pfadifoulard, das Pfadihemd oder einen gruppeneigenen Pulli – einerseits, weil man sich damit auch im Dreck tummeln darf, andererseits, weil die Kleidung ein Symbol der Zusammengehörigkeit ist.

Die Pfadibewegung Schweiz (PBS) ist mit rund 45000 Mitgliedern die grösste Jugendorganisation der Schweiz. Sie umfasst 22 Kantonalverbände mit mehr als 700 lokalen Gruppen und steht allen Kindern und Jugendlichen offen.

«Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als Ihr sie vorgefunden habt.»

Lord Robert Baden Powell

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