Warmer und stürmischer Herbst So lange föhn war es fast noch nie

ZÜRICH - Von Sonntag bis Donnerstagabend hielt die jüngste Föhnphase an – es ist die zweitlängste in der Geschichte der automatischen Messungen.

Wetter Schweiz: Rekord-Föhnphase geht zu Ende play
In Altdorf sorgte der Föhn während 108 Stunden für hohe Temperaturen und starke Winde. (Archiv) Keystone

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Die Föhnphase hat sich am gestern Abend aus Altdorf UR verabschiedet. Sie hielt seit Sonntagmorgen während 108 Stunden an und sorgte für Maximaltemperaturen von 19,8 Grad und Windböen von bis zu 125 km/h.

Nur im April 1993 wurden mit 138,3 Stunden Dauerföhn eine längere Phase gemessen, wie Felix Blumer von SRF Meteo auf Anfrage der SDA sagte. Die automatischen Messungen gibt es seit 1981. Zwar wurden auch im Mai dieses Jahres 135 Stunden Föhn registriert – jedoch mit einer zweistündigen Unterbrechung.

21,6 Grad in Giswil OW

Am wärmsten wurde es in dieser Woche allerdings nicht in Altdorf sondern in Giswil OW. Dort wurden am Montagmorgen 21,6 Grad gemessen. Die stärksten Windböen gab es ebenfalls am Montag auf dem Jungfraujoch mit 163 km/h.

Im Gegensatz dazu regnete es im Tessin fast ununterbrochen. Im obersten Maggiatal fielen 319 Millimeter Regen und auch in Bosco/Gurin und in Mosogno im Onsernonetal wurden in einer Woche 230 Millimeter Regen gemessen. Dadurch kam es zwar zu kleineren Rutschungen, Hochwassergefahr bestand jedoch nicht.

Hochnebel löst Föhn ab

Mit 15 Grad in Elm GL, 13,5 Grad in Göschenen UR, 13,1 Grad in Adelboden BE und 13,3 Grad in Sitten VS meldete sich der Föhn am Freitagmorgen ab. Auf den Bergen sorgte er noch einmal für Orkanböen, so zum Beispiel auf dem Jungfraujoch mit 152 km/h und auch auf dem Titlis mit 125 km/h.

In den nächsten Tagen geht es gemäss SRF Meteo wechselnd bewölkt weiter. Ab Sonntag wird dann der Hochnebel zum Thema, wenigstens in den Alpen soll es ab Montag jedoch ziemlich sonnig werden. (bau/SDA)

Publiziert am 25.11.2016 | Aktualisiert am 25.11.2016
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2 Kommentare
  • Ha  Meier aus Zürich
    25.11.2016
    Diese Aussage ist sehr inhaltslos. Wetteraufzeichnungen sind nicht älter als 150 Jahre. In der Geschichte des Klimas gab es ganz andere Abweichungen. Aber es gibt ja genug Leute die jedes Märchen glauben. Bald kommt der Weihnachtsmann.
    • Christi  Lacryma 25.11.2016
      Auffallend ist, dass die entsprechenden Aufzeichnungen erst 1981 beginnen. Ich kann mich erinnern, dass wir in den 50er und 60er Jahren sehr häufig und über zwei Wochen Föhn hatten. Die Joiurnalisten, die heute solche Berichte schreiben waren damals bestimmt noch gar nicht auf der Welt.