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Viele Schüler dürften nichts dagegen haben, wenn die Sommerferien ein bisschen länger dauern. Doch der Hintergrund ist ernst: Um die Ausbreitung der Schweinegrippe zu bremsen, wird auch die Schliessung von Klassen oder gar Schulen geprüft.
In Zürich will die Gesundheitsdirektion den Schulen diese Woche sagen, wie sie im Pandemie-Fall vorgehen sollen. Für die Zeit nach den Sommerferien sei vor allem wichtig, dass kranke Kinder sofort nach Hause gehen und so lange daheim bleiben würden, bis sie vollständig symptomfrei seien, sagte Urs Rüegg, Sprecher der Gesundheitsdirektion.
«Ab welchem Zeitpunkt eine Klasse oder Schule geschlossen werden muss, kann nur schwer mit einer genauen Richtlinie, etwa dem Prozentsatz erkrankter Kinder, gesagt werden», so Rüegg. Ob eine Schliessung nötig wird, hängt vom Alter der Kinder ab und wie nahe der Kontakt unter ihnen ist. Im Kindergarten ist der Kontakt näher und somit die Ansteckungsgefahr grösser.
Rüegg gibt allerdings zu Bedenken, dass eine Schulschliessung keineswegs Garantie für ein Aufhalten der Pandemie ist. «Wenn sich die Schüler stattdessen in der Freizeit treffen, bringt sie wenig.» (SDA/zum)