Wanderer schliefen draussen: Unsere stürmische Nacht mit Gonzalo

LENZERHEIDE - GR - Wer konnte, blieb gestern Nacht zu Hause. Ausser zwei hartgesottene Wanderer. Sie übernachteten in der Lenzerheide draussen – extra wegen des Sturms.

Diese Abenteurer haben die Sturmnacht draussen verbracht

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Schweiz

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Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von über 180 km/h, ein massiver Temperatursturz, heftige Regenfälle und haufenweise Neuschnee in den höheren Lagen. Die Ausläufer des Hurrikans Gonzalo haben die Schweiz gestern Abend mit voller Wucht erfasst.

Wer konnte, der blieb zu Hause. Nicht aber Klaus Warnholtz und sein Kollege. Die beiden Wanderer schliefen in der Nacht auf heute draussen. Unter einer Blache. Am Ufer des Heidsees zwischen Lenzerheide GR und Valbella GR. Und zwar nicht trotz, sondern extra wegen des Unwetters.

«Wir wollten erleben, wie der Sturm kommt», sagt Abenteuer Warnholtz, der seit zwei Wochen durch die Schweiz wandert. Besonders beeindruckt von Gonzalo war er allerdings nicht. Von den versprochenen Sturmwinden habe er nicht viel mitbekommen, sagt er fast schon etwas enttäuscht.

Allerdings fiel das Thermometer auch in der Lenzerheide auf frostige Minus 5 Grad. Der Kälte trotzten die beiden Wanderer mit warmem Essen und einem kleinen Feuer. (bau)

Publiziert am 22.10.2014 | Aktualisiert am 22.10.2014
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