Wort 1:
Hischi = Haus
Wort 2:
Misch = Mäuse
Wort 3:
embri = runter
Wort 4:
ichöifu = einkaufen
Wort 5
trichu = trinken
«Walliserdiitsch»: Gehört einfach dazu
ZÜRICH – Weniger «Walliserdiitsch» auf Radio DRS? Das lehnen die meisten unserer User ab. Für viele ist aber das Mass wichtig. Und hier kommen die Antworten zum Test.
Von Mario Gertschen und Michael Scharenberg | Aktualisiert um 15:58 | 31.03.2009
Zu den Hörern, die «ja, aber in Massen» sagen, gehört Hausi S. Er findet: «Walliserdeutsch in Ehren; aber am liebsten im Wallis selbst. Natürlich hat die Dialektvielfalt in der Schweiz eine wichtige Position, doch hie und da übertreibt z.b. (Moderator) Herr Brunner schon ein bisschen.»
Ähnlich sieht es Theo Anderes, Elgg ZH: «Zwischendurch mal Walliserdeutsch ist schon OK. Aber zurzeit hört man wirklich zuviel davon. Berndütsch, was sehr lieblich sich anhört, oder ein zünftiger Appizöllerdialekt wären auch nicht schlecht.»
Werner in Gunten sieht die Sache allerdings radikal: «Ich bin dafür, dass die Walliser Sprecher von Radio DRS mehr Deutsch sprechen. Zum Beispiel dieser Brunner, der tut mir weh in den Ohren, und ich schalte sofort auf einen anderen Sender. Walliser Dialekt ist nicht mein Ding. Sorry!»
«Walliserdiitsch» gehört dazu
Für Alex in Zürich dagegen ist klar, «Walliserdiitsch» gehört dazu: «Es ist doch schon fragwürdig, dass man in einem demokratischen Land überhaupt eine solche Frage stellen muss! Das Wallis gehört genauso zur Schweiz wie all die anderen Kantone auch! … Toleranz walten lassen und bitte leben und leben lassen!»
Diego geht mit Walliserdeutsch-Hassern hart ins Gericht: «Haha, Füdlibürger! Wer verschiedene Dialekte nicht versteht, sollte den Fehler mal besser bei sich selber suchen!»
Das findet auch, Daniel Kohler, Winterthur: «Mich erschreckt die Unfähigkeit, Walliserdeutsch zu verstehen. Beispiel: zbedeichu. Wieviel Fantasie brauchts denn, davon auf ‹zu bedenken› zu kommen? Bier, Dialekte und Küche sollen in der Schweiz vielfältig bleiben, sonst wird schnell langweilig hier.»
Gut für die Liebe!
Und dieser User sieht in all dem Elend mit seinem Walliser Dialekt noch Positives: Informi, Zürich, schreibt: «Jetzt längts de epe. Ich wohnä scho uber 10 Jahr hiä in ‹Züri› und äs git eifach lit, wa mi nid wellend verstah. Das ischt bloss en Willesnsach. Wenigschtens findent mich die Zürich.Fröwä sympathisch mit minem speziellä Dialäkt.»
Und jetzt: Geniessen Sie noch einmal unsere Kostproben lupenreines «Walliserdiitsch»!
Ähnlich sieht es Theo Anderes, Elgg ZH: «Zwischendurch mal Walliserdeutsch ist schon OK. Aber zurzeit hört man wirklich zuviel davon. Berndütsch, was sehr lieblich sich anhört, oder ein zünftiger Appizöllerdialekt wären auch nicht schlecht.»
Werner in Gunten sieht die Sache allerdings radikal: «Ich bin dafür, dass die Walliser Sprecher von Radio DRS mehr Deutsch sprechen. Zum Beispiel dieser Brunner, der tut mir weh in den Ohren, und ich schalte sofort auf einen anderen Sender. Walliser Dialekt ist nicht mein Ding. Sorry!»
«Walliserdiitsch» gehört dazu
Für Alex in Zürich dagegen ist klar, «Walliserdiitsch» gehört dazu: «Es ist doch schon fragwürdig, dass man in einem demokratischen Land überhaupt eine solche Frage stellen muss! Das Wallis gehört genauso zur Schweiz wie all die anderen Kantone auch! … Toleranz walten lassen und bitte leben und leben lassen!»
Diego geht mit Walliserdeutsch-Hassern hart ins Gericht: «Haha, Füdlibürger! Wer verschiedene Dialekte nicht versteht, sollte den Fehler mal besser bei sich selber suchen!»
Das findet auch, Daniel Kohler, Winterthur: «Mich erschreckt die Unfähigkeit, Walliserdeutsch zu verstehen. Beispiel: zbedeichu. Wieviel Fantasie brauchts denn, davon auf ‹zu bedenken› zu kommen? Bier, Dialekte und Küche sollen in der Schweiz vielfältig bleiben, sonst wird schnell langweilig hier.»
Gut für die Liebe!
Und dieser User sieht in all dem Elend mit seinem Walliser Dialekt noch Positives: Informi, Zürich, schreibt: «Jetzt längts de epe. Ich wohnä scho uber 10 Jahr hiä in ‹Züri› und äs git eifach lit, wa mi nid wellend verstah. Das ischt bloss en Willesnsach. Wenigschtens findent mich die Zürich.Fröwä sympathisch mit minem speziellä Dialäkt.»
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