Logo, dass die SVP der CVP stinkt...
Von Simon Spengler | Aktualisiert um 12:06 | 03.09.2007
BERN – Knatsch ums Klo. Die WC-Schüssel der SVP-Zentrale ist mit einem CVP-Logo «geziert». Der CVP stinkts. Der SVP-Generalsekretär wills noch nicht gesehen haben.
Wer sich auf der Herrentoilette des SVP-Generalsekretariats erleichtert, erledigt sein Geschäft über dem Parteilogo der CVP. Das entlarvende Foto veröffentlichte am Samstag das «Magazin» des «Tages-Anzeigers».
Die CVP ist empört: «Wer auf dem Klo den politischen Gegner bepisst, ist auch in der Politik zu jedem Drecksgeschäft bereit», wettert CVP-Generalsekretär Reto Nause.
Sein SVP-Kollege Gregor Rutz bestreitet, dass das Corpus Delicti überhaupt existiert: «Auf unserer Toilette gibts kein CVP-Logo und hat es nie eines gebeben. Das würde ich nicht tolerieren. Wahrscheinlich hat uns jemand mit dem Foto einen bösen Streich gespielt.»
Fotograf Fabian Biasio wehrt sich: «Natürlich ist das Foto echt, aufgenommen im Frühjahr 2007.» Seine Ehre als Pressefotograf könne er mit einem Negativ beweisen. Die Unterstellung des SVP-Sekretärs ist für
Biasio schlicht «ungeheuerlich».
Nause verlangt Konsequenzen: «Nach dieser Stillosigkeit müssen wir unseren Umgang mit den SVP-Mannen überdenken. Wie sollen wir in Kommissionen und Komitees mit Leuten zusammenarbeiten, die uns derart primitiv verhöhnen?» Für ihn gibts nur einen Weg, den Deckel über der Stink-Affäre zu schliessen: «Die SVP muss sich für die Fäkal-Entgleisung entschuldigen!»
Die CVP ist empört: «Wer auf dem Klo den politischen Gegner bepisst, ist auch in der Politik zu jedem Drecksgeschäft bereit», wettert CVP-Generalsekretär Reto Nause.
Sein SVP-Kollege Gregor Rutz bestreitet, dass das Corpus Delicti überhaupt existiert: «Auf unserer Toilette gibts kein CVP-Logo und hat es nie eines gebeben. Das würde ich nicht tolerieren. Wahrscheinlich hat uns jemand mit dem Foto einen bösen Streich gespielt.»
Fotograf Fabian Biasio wehrt sich: «Natürlich ist das Foto echt, aufgenommen im Frühjahr 2007.» Seine Ehre als Pressefotograf könne er mit einem Negativ beweisen. Die Unterstellung des SVP-Sekretärs ist für
Biasio schlicht «ungeheuerlich».
Nause verlangt Konsequenzen: «Nach dieser Stillosigkeit müssen wir unseren Umgang mit den SVP-Mannen überdenken. Wie sollen wir in Kommissionen und Komitees mit Leuten zusammenarbeiten, die uns derart primitiv verhöhnen?» Für ihn gibts nur einen Weg, den Deckel über der Stink-Affäre zu schliessen: «Die SVP muss sich für die Fäkal-Entgleisung entschuldigen!»
Ein Logo der CVP prangt in der Herrentoilette des SVP-Generalsekretariats in Bern auf der Klobrille (siehe auch Mitte des Volkes) (Fabian Biasio)
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