Waffenregister Online-Abfrage der Waffenregister ist in Betrieb

Die Online-Abfrage Waffenregister (OAWR) ist seit Anfang Oktober in Betrieb. Damit hat die Polizei die Möglichkeit, über eine einzige Abfrage Informationen zu Erwerb, Besitz oder Verbleib von Feuerwaffen aus den verschiedenen kantonalen Registern zu erhalten.

Mit einer einzigen Online-Abfrage hat die Polizei die Möglichkeit, Informationen zu Erwerb, Besitz oder Verbleib von Feuerwaffen aus den verschiedenen kantonalen Waffenregistern zu erhalten. (Symbolbild) play
Mit einer einzigen Online-Abfrage hat die Polizei die Möglichkeit, Informationen zu Erwerb, Besitz oder Verbleib von Feuerwaffen aus den verschiedenen kantonalen Waffenregistern zu erhalten. (Symbolbild) KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

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Diese Auskünfte mussten bisher jeweils langwierig über telefonische oder schriftliche Anfragen an die einzelnen kantonalen Waffenbüros zusammengetragen werden, wie die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) am Donnerstag mitteilte.

Die Möglichkeit der Online-Abfrage soll der Polizei auch zusätzliche Sicherheit bieten, indem sie sich vor einem Einsatz über eventuell vorhandene Feuerwaffen informieren kann.

Im gemeinsamen Informationssystem werden nur aktuelle Daten der Waffenregister gehalten, wie es weiter heisst. Es finde kein Abgleich der in den verschiedenen Kantonen erfassten Informationen statt. Demzufolge wird immer nur der aktuelle Besitzer einer Waffe ausgewiesen, wie er im kantonalen Register erfasst ist.

Die Datenherrschaft verbleibt trotz der nationalen Vernetzung immer beim kantonalen Waffenregister. Es kann die von ihm eingelieferten Daten jederzeit modifizieren oder löschen.

Für die nationale Umsetzung des Projekts wurde laut KKJPD ein Gesamtbetrag von rund 1,5 Millionen Franken investiert, der zu 80 Prozent von den Kantonen und zu 20 Prozent vom Bund getragen wird. Die jährlichen Betriebskosten werden auf rund 270'000 Franken geschätzt.

Mit der Inbetriebnahme der Online-Abfrage Waffenregister werde ein weiteres zentrales Projekt aus dem Programm zur Harmonisierung der Polizeiinformatik abgeschlossen, schreibt die KKJPD weiter. (SDA)

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016
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