Während Reanimationseinsatz! Dreiste Diebe klauen aus Sanitätsfahrzeug

ZÜRICH - Mehrere Diebe bedienten sich vergangene Nacht aus einem Sanitätsfahrzeug – während einem Reanimationseinsatz! Die Rettungskräfte waren während des Vorfalls im Swiss Casino in Zürich beschäftigt.

Krankenwagen gestohlen: Während eines Reanimationseinsatzes! play
Dreiste Diebe bedienten sich vergangene Nacht am Inventar eines Sanitätsfahrzeuges. (Symbolbild) MARTIN RUETSCHI

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In der Nacht auf Sonntag sind während eines Reanimationseinsatzes mehrere Gegenstände aus einem Sanitätsfahrzeug entwendet worden. Bei der anschliessenden Suche nach dem Deliktsgut störte ein Mann den Polizeieinsatz und musste festgenommen werden. Dabei wurde er durch den Biss eines Diensthundes leicht verletzt.

Mehrere Gegenstände wurden geklaut

Kurz nach ein Uhr rückte die Stadtpolizei Zürich aus, um die Sanität bei einem Reanimationseinsatz im Swiss Casino an der Gessnerallee zu unterstützen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Während der Einsatz noch lief, meldete ein Sicherheitsangestellter des Casinos, dass sich soeben mehrere Personen unerlaubterweise Zugang zum Sanitätsfahrzeug verschafft und verschiedene Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendet hätten. Also wurden für die Suche nach dem Deliktsgut weitere Polizeipatrouillen aufgeboten, eine davon mit Diensthund.

Rebellierender Mann wurde vom Polizeihund gebissen

Als diese Patrouille in der Nähe des Tatorts noch im Einsatz war, wurde sie durch einen 21-jährigen Schweizer bei ihrem Einsatz gestört. Der Mann beschimpfte die Polizisten lautstark und leistete polizeilichen Aufforderungen, sich zu entfernen, keine Folge. Da entschieden sich die Polizisten, den Mann anzuhalten.

Da sich der 21-Jährige vehement gegen eine Verhaftung wehrte, habe die Polizei Reizstoff einsetzen müssen, schreibt sie in ihrer Medienmitteilung. Der junge Mann habe anschliessend in Richtung der Polizisten getreten. Daraufhin sei er vom Polizeihund in den Oberarm gebissen und leicht verletzt worden.

In der Zwischenzeit wurde das Diebesgut gefunden

Der Festgenommene wird wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zur Anzeige gebracht. In der Zwischenzeit konnte die Polizei einen Teil des Deliktsguts aus dem Sanitätsfahrzeug ausfindig machen. Die Ermittlungen zum Diebstahl sind noch nicht abgeschlossen. (SDA/kra)

Publiziert am 09.10.2016 | Aktualisiert am 10.10.2016
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6 Kommentare
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 10.10.2016
    Blick darf solche Sanitätsfahrzeuge gleich (Symbolbilder) ins Archiv verbannen, sich ein paar original Zeitgemässe Bilder von SRZ beschaffen. Schutz & Rettung Zürich ist eine Dienstabteilung des Sicherheitsdepartements der Stadt Zürich und ist die grösste zivile Rettungsorganisation in der Schweiz. Die Einsatzfahrzeuge sind auf neuestem Stand der Gegenwart, nicht mit Fahrzeugen der 1980er Jahren aus dem letzten Jahrhundert ausgerüstet. Wünsche viel Erfolg beim Aufarbeiten von neuem Bildmaterial.
  • Niels  Huggli aus Zug
    09.10.2016
    Gemäss Artikel ging die Gewalt von der Polizei aus, als sie dem Mann gegen seinen Willen Reizstoff verabreicht haben. Warum kassiert der Mann dann von der Polizei eine Anzeige wegen Gewalt? Verkehrte Welt. Es ist natürlich unterste Schublade, einen Krankenwagen auszurauben. Verstehe solche Leute nicht, die so etwas tun. Meistens sind es Männer, auch beim Thema Gewalt, wie auch dieses Beispiel illustriert.
    • Aegerter   Fritz aus Luzern
      10.10.2016
      Was genau haben sie gelesen? Der Mann war nicht bereit den Aufforderungen Folge zu leisten und verhielt sich renitenten. Ich hoffe der Hund hat gut zu gebissen.
  • Georg  Ritter 09.10.2016
    Kaputte Gestalten, die aus einer Ambulanz klauen. Und die Strafe wird viel zu gering ausfallen.
  • Fritzpeter  Friedli , via Facebook 09.10.2016
    Auch das geht nicht mehr ohne die Einsatz- Rettungsfahrzeuge abzuschliessen wenn die Besatzung den Standort verlässt. Die Kriminellen haben den tiefst Punkt erreicht. Kein Respekt Anstand vor Dienstleistungen mehr, die sie in aller Selbstverständlichkeit auch um Hilfe bitten wenn es um ihr Leben geht. Hoffen wir, die Justiz wird diesen renitenten Schweizer Kriminellen mit Höchststrafe verurteilen! Reiht sich die grösste Schweizer Stadt, bald zu den gefährlichsten Städte Europas ein Liste 1- 10?
  • Victoria  Zimmerer 09.10.2016
    Unglaublich was in den Köpfen mancher Menschen vorgeht... oder eben genau nicht vorgeht.