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Jeder hat sie schon gesehen, die imposanten Türme in Pfadilagern. Meistens steckt mehr dahinter als nur Hammer und Nagel. Der Pfadi geht es primär darum, die Bauten ohne Nägel zu erstellen, um das Material nach dem Lager wieder verwenden zu können. Samariter, Anker, Prusik, Fischer, Achterschlinge sind nur einige Namen von speziellen Knoten, die ein Pfadi im Laufe seiner Karriere kennen und nutzen lernt.
Die Young Correspondents haben das Lagergelände im Bundeslager nach den besten Bauten durchforstet. Sie entscheiden, welches der aufwändigsten 6 Bauten Ihr Favorit ist.
Das Piratenschiff „Schartiger Seestern“, die Blachenvilla, eine Festung, ein Pfahlbauerdorf, eine Blachenpyramide und die „Hausvilla d’amour“ haben es in die engste Auswahl geschafft. Diese sind nicht nur durch ihr imposantes Erscheinungsbild erwähnenswert, sondern zeichnen sich durch viele Extras aus. So kann man aus der Blachenpyramide mit einem benachbarten Turm telefonieren, das Piratenschiff beeindruckt mit einer grossen Galionsfigur, in der Blachenvilla schlafen 46 Jugendliche, in der Festung übernachten die Pfadis in schwindelerregender Höhe, die neun Häuser der Pfahlbauersiedlung sind mit echtem Schilf gedeckt und die „Villa d’amour“ dient als Kleiderschrank für das ganze Unterlager.