Pierre Vogel: Radikal-Prediger macht den Jammeri
ZÜRICH – Pierre Vogel wurde als Islam-Prediger am Symposium im Zürcher Volkshaus ausgeladen. Er drohte damit, stattdessen in einer Moschee zu reden. Jetzt jammert Vogel: «Niemand will uns aus Angst einladen».
Von Beat Kraushaar | Aktualisiert um 15:59 | 09.02.2010
«Die Schweiz nach dem Minarettverbot – wohin steuert die Islamdebatte?». Zu diesem Thema veranstaltet der Islamische Zentralrat der Schweiz am kommenden Sonntag im Zürcher Volkshaus ein Symposium.
Nicht mit dabei: Der deutsche Ex-Boxer und Radikal-Prediger Pierre Vogel. Er wurde auf Druck des Stiftungsrates des Volkshauses wieder ausgeladen (Blick.ch berichtete).
Jetzt scheint auch sein angekündigter Alternativ-Auftritt in einer Moschee ins Wasser zu fallen. «Geplant haben wir es, aber bis jetzt haben wir in Zürich keine Räumlichkeiten gefunden. Niemand will uns mehr einladen», klagt Vogels Geschäftsführer Thomas Ibrahim.
«Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen»
Seit Vogel Ende letzten Jahres wegen seiner geplanten Teilnahme an der Islam-Demo in Bern mit einem Einreisverbot belegt – und in der Presse als «Hass-Prediger» betitelt wurde, weht ihm ein eisiger Wind entgegen.
Ibrahim: «Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland werden wir von Moscheen seither kaum mehr eingeladen. Man hat uns sozusagen den Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen.»
Vogels Geschäftsführer behauptet, dass in der Schweiz und Deutschland die Staatsschützer die Moschee-Verantwortlichen davor warnen, den Islam-Prediger Vogel einzuladen.
«Die Leute werden eingeschüchtert und wir als gefährliche Gruppe dargestellt. Dabei wollen wir nur junge Islamisten von der Strasse in die Moscheen zum Beten holen, damit sie auf dem rechten Pfad wandeln», sagt Ibrahim.
Der Druck sei so immens, dass sie ihre Arbeit im Moment kaum mehr tun können, behauptet Vogels rechte Hand.
Statt wie ein Radikal- tönt Pierre Vogel jetzt eher wie ein Jammeri-Prediger.
Nicht mit dabei: Der deutsche Ex-Boxer und Radikal-Prediger Pierre Vogel. Er wurde auf Druck des Stiftungsrates des Volkshauses wieder ausgeladen (Blick.ch berichtete).
Jetzt scheint auch sein angekündigter Alternativ-Auftritt in einer Moschee ins Wasser zu fallen. «Geplant haben wir es, aber bis jetzt haben wir in Zürich keine Räumlichkeiten gefunden. Niemand will uns mehr einladen», klagt Vogels Geschäftsführer Thomas Ibrahim.
«Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen»
Seit Vogel Ende letzten Jahres wegen seiner geplanten Teilnahme an der Islam-Demo in Bern mit einem Einreisverbot belegt – und in der Presse als «Hass-Prediger» betitelt wurde, weht ihm ein eisiger Wind entgegen.
Ibrahim: «Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland werden wir von Moscheen seither kaum mehr eingeladen. Man hat uns sozusagen den Gebetsteppich unter den Füssen weggezogen.»
Vogels Geschäftsführer behauptet, dass in der Schweiz und Deutschland die Staatsschützer die Moschee-Verantwortlichen davor warnen, den Islam-Prediger Vogel einzuladen.
«Die Leute werden eingeschüchtert und wir als gefährliche Gruppe dargestellt. Dabei wollen wir nur junge Islamisten von der Strasse in die Moscheen zum Beten holen, damit sie auf dem rechten Pfad wandeln», sagt Ibrahim.
Der Druck sei so immens, dass sie ihre Arbeit im Moment kaum mehr tun können, behauptet Vogels rechte Hand.
Statt wie ein Radikal- tönt Pierre Vogel jetzt eher wie ein Jammeri-Prediger.
Das sagen Blick.ch-Leser
- Susanne Sam, Luzern - 21:39 | 09.02.2010
- » Pierre Vogel soll in ein islamisches Land ziehen. Da passt er besser hin und da kann er junge Islamisten in die Moschee holen. Ob die jedoch einen Möchtegern aufnehmen, ist äusserst zweifelhaft.
- Nuno Vyerbeeswax, Basel - 21:26 | 09.02.2010
- » Diesem Hetz-Spatz muss das Leben so schwer wie moeglich gemacht werden. Dieser wahabitische Aufwiegler hat in der Schweiz absolut nichts verloren und er soll endlich kapieren, dass die Zeiten, wo fundamentalistische Giftpilze einfach ignoriert wurden, endgueltig vorbei sind. Vogel, wir haben dich auf dem Dauer-Radar - benimm' dich!
- Christian Bernhardt, Läufelfingen - 20:28 | 09.02.2010
- » Die Dummen brauchen länger bis sie merken wie der Hase läuft. Uns anpassen (und nicht umgekehrt), dann kommts gut.....noch Fragen?
- Ruedi Wermuth, Reinach - 18:45 | 09.02.2010
- » Die Islamisten lernen es einfach nicht, seit endlich ruhig und intregiert Euch, dann könnt Ihr mitreden ansonsten geht dorthin wo Ihr eure Meinungen lauthals rufen könnt
- Emin Skenderovic, Schwyz - 18:27 | 09.02.2010
- » Du hast noch Glück Herr Vogel. Vor 2010 Jahre wurde Jesus als Radikal-Prediger beschimpft und schlussendlich gekreuzt. Heute is 21 Jahrhundert und hoffentlich wird so etwass nicht passieren.
Marktplatz
Schweiz
Blick.ch








