ZÜRICH - Nach dem Drama vor dem Zürcher Club Kaufleuten wollen seine Freunde ein Zeichen setzen. Sie rufen auf Facebook zu einem Gedenkmarsch am Samstag auf.
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Der Iraker Shivan Mohamed wurde zwei Wochen von der Polizei gesucht.
(Kapo ZH)«Vigan ist letzten Sonntag von uns gegangen, dieses schreckliche Ereignis begleitet uns seither jeden Tag, jede Stunde, jede Minute», schreiben seine Freunde auf Facebook. Die Frage nach dem «Warum» verfolgt sie. Vigan sei «sinnlos von uns gegangen», schreiben sie weiter. «Die Gewalt muss aufhören. Wir wollen uns gegen diese Gewalt einsetzen und dies der Öffentlichkeit zeigen.»
Die Freunde von Vigan M. wollen ein Zeichen setzen und rufen zu einem Gedenkmarsch auf. «Wir werden uns an Samstag auf dem Helvetiaplatz in Zürich versammeln und durch die Stadt marschieren», kündigen die Initianten an. Sie hätten eine Sonderbewilligung von der Stadt erhalten. Die Strassen würden von der Verkehrspolizei gesperrt, sämtlicher Verkehr, ob Auto, Velo oder Tram werde stillstehen.
Die Route führt am Tatort vorbei. Dort habe die Verkehrspolizei Zeit für eine Gedenkminute zugesichert. «Wir erweisen Vigan mit diesem Marsch die letzte Ehre. Wir wollen der Öffentlichkeit und vor allem seiner Familie zeigen, wie wichtig uns Vigan war. Es versteht sich grundsätzlich von selbst, dass hier weder Gewalt, Auseinandersetzungen noch Geschrei Platz haben», schreiben Vigans Freunde.
Der 23-Jährige starb am Tag seiner Geburtstagsfeier. Vor dem Zürcher Kult-Club Kaufleuten war es in der Nacht auf Sonntag zu einem heftigen Streit gekommen. Vigan und sein jüngerer Bruder Visar wurden mit einem Messer attackiert: Vigan starb noch vor Ort. Visar überlebt nur knapp.
Derjenige, der die Familie so grausam auseinandergerissen hat, ist immer noch auf der Flucht. Die Stadtpolizei Zürich sucht nun mit Hilfe der Bevölkerung nach dem Mann. (gtq)
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Die Route des Gedenkmarschs.
(Screenshot/ GoogleMaps)
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