Vierfachmord von Rupperswil Thomas N. soll 2017 vor Gericht

Am Mittwoch jährt sich der schreckliche Vierfachmord von Rupperswil zum ersten Mal. Der geständige Tatverdächtige Thomas N. sitzt in Lenzburg hinter Gitter. Nächstes Jahr soll ihm der Prozess gemacht werden.

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Am 21. Dezember 2015 verloren Carla Schauer (†48), ihre beiden Söhne Davin (†13) und Dio (†19) sowie dessen Freundin Simona F. (†21) auf tragische Weise ihr Leben. Sie wurden von Thomas N. (33) kaltblütig ermordet.

Wie Recherchen der Aargauer Zeitung zeigen, wurde der polizeiliche Untersuchungsbericht bereits im Sommer abgeschlossen. Dennoch gab es bisher keine Ansetzung des Gerichtsverfahrens. Wie Oberstaatsanwalt Daniel von Däniken der Zeitung bestätigte, seien die Untersuchungen insgesamt «weit fortgeschritten, aber noch nicht ganz abgeschlossen».

Wann Anklage erhoben werden könne, hänge davon ab, wann die psychiatrische Begutachtung abgeschlossen sei. Mit dem Fall vertraute Personen gehen von einem Gerichtstermin im nächsten Jahr aus. Von Däniken bestätigt: «Die Einschätzung, dass innerhalb des Jahres 2017 mit einer Anklage und einem Gerichtstermin zu rechnen ist, erachten wir als realistisch, wollen uns jedoch nicht darauf behaften lassen, da auch Unvorhergesehenes nie ganz ausgeschlossen werden kann.»

Thomas N. hatte nach seiner Verhaftung ein umfassendes Geständnis abgelegt. Zur Frage, ob auch gegen andere Personen eine Untersuchung geführt wird, nimmt die Staatsanwaltschaft laut der Aargauer Zeitung keine Stellung. (gru)

Publiziert am 19.12.2016 | Aktualisiert am 19.12.2016
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6 Kommentare
  • Jürg  Brechbühl aus Eggiwil
    19.12.2016
    Wenn ich die übrige Berichterstattung richtig verstanden habe, so hat die Polizei alle offenen Fragen geklärt, insbesondere was andere ungeklärte Verbrechen betrifft. Also gibt es keinen Grund mehr, diesen hier zu überwachen. Lasst ihm einfach den Gurt, so kann er das Problem selber erledigen.
  • Manfred  Frosch 19.12.2016
    Mich würde mal die Gründe dafür interessieren, wieso ein Mensch dazu in der Lage sein kann, solch ein Verbrechen zu begehen? Lag es an gewaltverherrlichende Medien, oder an einer von Gewalt geprägten Kindheit? Wie ging er mit Tiere um? Mir z.b., fällt es schon schwer, eine Fliege totzuschlagen. Ich denke nicht, dass man ihn länger als 25 Jahre einsperren kann. Aber es muss ein Weg gefunden werden, um anschließend seine Mitmenschen vor ihm zu schützen.
  • Urs  Lifart aus Volja Zaderevatska
    19.12.2016
    Für jemanden, der so etwas tut, ganz egal aus was für Gründen oder mit was für einem Hintergrund, gib es eigentlich nur ein Urteil. Leider gibt es das auch in einem solchen Fall, der bewiesen und ein Geständnis vorhanden ist, in der Schweiz nicht.
    • Josef  Huber aus Birmensdorf
      19.12.2016
      @Urs Lifert
      in Hinsicht auf die erdrückende Mehrheit an Zustimmungen zu Ihrer Meinung wundert es mich, dass nicht schon längst – auch aus anderen Gründen - eine Initiative zum Austritt aus der EMRK gestartet wurde. Die hätte doch grosse Chancen und viele Probleme unserer Gesellschaft könnten schneller gelöst werden, oder?
    • Guillaume  Tell aus Dubai
      19.12.2016
      @huber: so ist es! Meine Stimme wäre sicher. Nachdem Brüssel aber auch das Bundesgericht in letzter Zeit mit äusserst fragwürdigen und schrägen Urteilen aufgefallen sind, ist ein Austritt gar nich unvernünftig.
    • Andreas  Siegenthaler aus Uerkheim
      19.12.2016
      @Huber: Nun kommen sie wieder mit den Menschenrechten. Einer der ein solches Verbrechen begeht hat sein Recht verwirkt. Es gibt keine andere vernünftige Lösung. Das Geld, dass er uns noch kostet, könnte einiges "menschengerechter" eingesetzt werden.