
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Bei diesem Wetter mag niemand drinnen hocken bleiben. Zu lange liess der Sommer auf sich warten. Doch mit den steigenden Temperaturen steigen auch die Schadstoffwerte. Die hohen Ozonwerte spüren nicht nur empfindliche Personen. Auch Sportlern kann die Dreckluft zu schaffen machen.
Behörden versuchen zu beschwichtigen: Im Allgemeinen sei der Aufenthalt im Freien unproblematisch, teilte die Schweizerische Bau-, Planungs- und Umweltschutzdirektoren-Konferenz (BPUK) mit.
Trotzdem kommt von gleicher Stelle der Tipp auf Sport im Freien zu verzichten. Sportanlässe, Ausdauersport und sonstige starke körperliche Anstrengungen im Freien sollten so geplant werden, dass sie möglichst vormittags oder nach Sonnenuntergang erbracht werden, wenn die Ozonbelastung in der Regel tiefer ist.
Durch die hohen Ozonwerte können Schleimhautentzündungen in Augen, Nase und Hals auftreten.
Die kantonalen Umweltdirektoren rufen dazu auf, statt das Auto das Velo zu benützen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Wer bei diesen Temperaturen mit dem Velo durch die Stadt fährt, hat aber wohl ziemlich schnell die Nase voll.
Deutsche Städte dürfen jetzt bei Feinstaub-Belastung schneller Massnahmen ergreifen (Archivbild).- Keystone