Vereinigte Arabische Emirate an der Spitze Diese Diktatoren lieben Genf

Genf gilt schon längere Zeit als beliebtes Anlaufziel für Flugzeuge von autoritären Regimen. Ein Ranking zeigt: Die Vereinigten Arabischen Emirate landen am häufigsten.

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Es gibt viele Gründe der Stadt Genf einen Besuch abzustatten. Doch nicht nur Touristen verbringen gerne ihre Zeit in der Westschweiz. Auch Diktatoren halten sich oft in der Stadt auf. Das zeigt der Twitterbot von François Pilet: Dieser meldet jeden Anflug eines Diktators in Genf.

Zum Jahresstart hat die Seite die offiziellen Anflugzahlen der verschiedenen Länder im Jahr 2016 angegeben. An der Spitze des Rankings befinden sich Flugzeuge der Vereinigten Arabischen Emirate (50). Knapp dahinter lauert Äquatorialguinea (47). Mit grösserem Abstand auf dem dritten Platz steht Katar (23).

Der Twitterbot registriert zurzeit über 80 verschiedene Flugzeuge aus 21 Ländern. Das Ganze funktioniert nur mit Hilfe von freiwilligen Helfern, den Plane-Spottern. Diese fotografieren Flugzeuge und beobachten den Luftverkehr. Seit der Lancierung im April wurden über 100 Landungen und Abflüge von Flugzeugen von autoritären Regimen am Flughafen Genf beobachtet. (fss) 

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 05.01.2017
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4 Kommentare
  • werner  widmer aus russikon
    05.01.2017
    Wären diese Leute auf der linken Seite, wäre es wohl für viele Leute nicht erwähnenswert. Diese Leute sind sowenig direkt gewählt wie z.B. Fidel Castro oder die Venezulaner.
  • Ulrich  Holinger 05.01.2017
    Das ist seit den 70er Jahren schon so. Zwischen Rolle und Genf wohnen sehr viele Saudis, Bahrainis etc. Hier können sie tun und lassen was sie wollen und das tumbe Volk zu Hause hat sich gefälligst an den Koran zu richten. Wasser predigen und Wein trinken. Was für eine Doppelmoral.
    • Josef  Villiger 05.01.2017
      ich habe kein problem damit: garantiert arbeitsplätze (fragen sie die oft ausländischen, hier niedergelassenen, steuerzahlenden arbeitskräfte, was sie davon halten) für einheimische wie zugezogene. fragen sie auch die volkswirtschaftsdirektoren der waadt und des kt. genf, sie haben eine statistik, mir wurde sie leider noch nicht zugestellt. uebrigens, diese leute machen keinen stunk, die konsumieren u bezahlen.
    • Ulrich  Holinger 05.01.2017
      @ Herr Villiger
      Ich habe auch nichts dagegen, dass sich diese Leute bei uns aufhalten und konsumieren. Zwar sind nicht alle so problemlos wie Sie sagen (z.B. Hannibal Gaddafi), aber das ist nicht der Punkt. Wichtig ist mir, dass diese Leute hier sehr viel Geld ausgeben, während ihr Volk keinerlei Möglichkeiten hat, an diesem Luxus teilzuhaben. Und vorallem weiss das Volk nicht, dass diese Diktatoren hier Wein, Weib und Gesang geniessen, während das im eigenen Land streng verboten ist.