Verbindungen zu umstrittener Organisation Finanzieren radikale Katari den IZRS?

Der Islamische Zentralrat um die Konvertiten Nicolas Blancho und Qaasim Illi hat enge finanzielle Verbindungen zu einer umstrittenen, radikalen Organisation in Katar.

Die Köpfe des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), Präsident Nicolas Blancho (links) und Mediensprecher Qaasim Illi. play

Die Köpfe des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), Präsident Nicolas Blancho (links) und Mediensprecher Qaasim Illi.

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Die Hinweise verdichten sich, dass der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) Geld aus Katar erhält. So hat sich IZRS-Präsident Nicolas Blancho auf einem Youtube-Video ausdrücklich für die Unterstützung aus dem Golfstaat bedankt, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Auch IZRS-Sprecher Qaasim Illi bestätigte zunächst in einem Artikel der «WochenZeitung» Zahlungen, dementierte sie dann aber wieder. Experten hegen allerdings kaum Zweifel daran, dass Geld aus Katar zum IZRS fliesst.

So sagt der Soziologe und Religionswissenschafter Johannes Saal der «NZZ am Sonntag": «Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass über Schwesterorganisationen des IZRS Gelder aus den Golfstaaten und aus Saudiarabien akquiriert werden.» Der IZRS deute das ja auch immer wieder an.

Fest steht, dass enge Verbindungen zwischen dem IZRS und der katarischen Wohltätigkeitsorganisation Eid Al Thani Charity bestehen, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt. Die Charity steht im Verdacht, Terrorgruppierungen in Syrien und Palästina unterstützt zu haben, namentlich die Al-Kaida und deren Ableger.

Der Link zu den radikalen Kataris und weitere islamistische Netzwerke, in die der IZRS involviert ist, könnte auch die Bundesanwaltschaft interessieren. Sie ermittelt gegen Präsident Blancho, Kommunikationschef Illi und den sogenannten Kulturproduzenten Naim Cherni. Die IZRS-Leute sollen für zwei Youtube-Videos verantwortlich sein, die Propaganda für verbotene Terror-Organisationen machen. (bih)

Publiziert am 27.11.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016
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1 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 28.11.2016
    Tut doch nicht so, als ob das nicht schon längst bekannt wäre! Davon hört man seit Jahren immer wieder! Nur unternommen hat man bisher nichts! Vermutlich ist es in Ermangelung eines entsprechenden Gesetzes wie üblich legal!?