Irre Tier-Terroristen Vasella mehrfach mit dem Tod bedroht

  • Publiziert: 06.08.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Nicole Freudiger, Adrian Schulthess

ZÜRICH – Die Tier-Terroristen wollen Novartis-Boss Daniel Vasella (56) tot sehen: Auf dem Friedhof in Chur steckten sie für ihn schon ein hölzernes Grabkreuz in die Erde.

Die radikalen Tierschützer sind im Kampf gegen Daniel Vasella (56) zu allem bereit. Sie nehmen seinen Tod nicht nur in Kauf – er ist ihr erklärtes Ziel. Gestern Morgen nimmt sogar der amerikanische Arm der radikalen Tierbefreiungs-Organisation Animal Liberation Front Stellung zum Brandanschlag auf Vasellas Ferienhaus im Tirol: «Wir bedauern einzig, dass Herr Vasella nicht daheim war, als das Haus in Flammen stand.»

Vasella soll sterben: Diese Nachricht hinterliessen die militanten Tierschützer auch in Chur. Auf dem Friedhof hoben sie in der Nacht auf Dienstag vergangener Woche das Familiengrab seiner Eltern aus. Und stahlen die Urne mit der Asche seiner Mutter (im BLICK).

Und sie hinterliessen weitere makabre Grüsse: Die Tierschutz-Extremisten verwüsteten ein zweites Grab mit dem Namen Vasella auf der Inschrift. Sie verschmierten den Grabstein mit blutroter Farbe.

Sie steckten auch zwei Holzkreuze in die Erde. Auf dem einen stand laut der «Südostschweiz» der Name Daniel Vasellas. Auf dem anderen der seiner Frau.

Wie der US-TV-Sender CNBC berichtet, schauten die Tier-Terroristen auch bei Vasella zu Hause in Risch ZG vorbei, als sie in der Nacht auf den 17. Juni die katholische Kirche in seinem Wohnort verwüsteten. Auf die Zufahrtsstrasse zu seiner Villa schrieben sie laut dem CNBC-Pharma-Reporter Mike Huckman: «Vasella ist ein Mörder. Vasella muss sterben.» Und: «Wir beobachten euch. Wir kommen wieder.»
Die Kantonspolizei Zug bestätigt den Vorfall.

Die radikale britische Tierschutz-Organisation SHAC will mit all dem nichts zu tun haben. «Wir waren das nicht. Jeder, der einen Kübel Farbe hat, kann so eine Botschaft hinterlassen», schreibt Sprecherin Clare Willcott in einem
E-Mail. Ganz so einfach ist der Fall wohl nicht: Laut Walter Pupp, Leiter des Tiroler Kriminalamts, hat die Tiroler Landespolizei eine heisse Brandstiftungs-Spur zur SHAC.

Auch die Kantonspolizei Graubünden vermutet die SHAC hinter der Grabschändung in Chur. Zum Leid Vasellas bleibt die gestohlene Urne mit der Asche seiner Mutter weiter vermisst.

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