ZÜRICH - Es wird geboren, was das Zeug hält: In den letzten Tagen kommen so viele Kinder zur Welt, dass das Unispital Zürich keinen Platz mehr hat.
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Hochsaison: Schwangere am Unispital Zürich werden derzeit abgewiesen. (sda)
Der Sommer bedeutet für Hebammen und Gynäkologen in der Regel Hochbetrieb. Dies spüren vor allem Hochschwangere, die im Universitätsspital (USZ) ihr Kind zur Welt bringen wollen.
Seit einigen Tagen heisst es «Sorry, wir sind voll». Die Klinik für Geburtshilfe muss Schwangere abweisen, weil die Abteilung mit den acht Gebärsälen proppevoll ist.
USZ-Sprecherin Bettina Wildi bestätigt den Sachverhalt: «Es ist richtig, dass das Universitätsspital Zürich vorübergehend Kapazitätsprobleme hat und Gebärende an andere Spitäler verweisen muss.» Seit Freitag werden andere Kliniken in der Umgebung angefragt, ob sie Frauen zur Geburt aufnehmen können.
Dieser Kapazitätsengpass hängt laut Information der USZ-Sprecherin mit der stark erhöhten Geburtenzahl im Kanton Zürich zusammen.
«Selbstverständlich arbeiten wir an Lösungen: So können wir am 23. August 2012 beispielsweise eine neue Neonatologie-Abteilung mit mehr Plätzen eröffnen. Nichtsdestotrotz werden bei uns Geburtsplätze auch weiterhin knapp bleiben», erklärt Sprecherin Wildi weiter.
Das USZ rät schwangeren Frauen aktuell, sich mit ihrem Frauenarzt, zu besprechen und eine alternative Klinik zu suchen.
Die prekäre Situation wird laut Informationen des Unispitals noch rund zwei Wochen andauern.
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