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Urs Bleiker vermutet linksextreme Täter. (Keystone)
Der Präsident des Vereins Antifeministen, Urs Bleiker, ist nach eigenen Angaben in Pfäffkon SZ mitten auf der Strasse von einem Projektil einer Luftdruckwaffe am Kopf getroffen und leicht verletzt worden. Die Antifeministen vermuten Linksextreme als Urheber.
Wie die IG Antifeminismus (IGAF) heute mitteilte, ereignete sich der Vorfall um 23.45 Uhr am Wohnort von Bleiker. Es seien aus einem vorbeifahrenden Auto mehrere Schüsse aus einer Luftdruckwaffe abgefeuert worden, heisst es im Communiqué. Ein Projektil habe Bleiker am Kopf getroffen, aber nur leicht verletzt.
«Ich wusste im ersten Moment nicht, ob ich von einer Kugel getroffen wurde», sagt Bleiker gegenüber Blick.ch. Er wisse nicht, ob es sich um einen gezielten Anschlag gegen ihn handle, oder ob es ihn zufällig getroffen habe.
«Falls man mich einschüchtern wollte, so ist das nicht gelungen. Ich habe keine Angst», erklärt Bleiker. Einschüchterungsversuche seien für ihn nichts Neues, er habe auch bereits eine telefonische Morddrohung erhalten, aber: «Darüber lache ich.»
Drohungen vor zweitem Antifeminismus-Treffen
Die Kantonspolizei Schwyz hat Kenntnis von dem Vorfall, wie ihr Sprecher David Mynall sagt. Sie geht davon aus, dass Bleiker von einem Farbgeschoss, einem Paintball, getroffen wurde. Es gebe keinen Hinweis auf die Täterschaft, sagt Mynall.
Die IGAF, zu deren Gründungsmitgliedern Bleiker gehört, führt als mögliche Täter «Exponenten aus dem linksextremen Milieu» an. Bei der IGAF seien «handfeste Drohungen» eingegangen, weil sie am 25. Juni das zweite internationale Antifeminismustreffen durchführt. (SDA/sik)