Umstrittene Kampagne am Zürcher HB Pendeln unter dem Hakenkreuz

ZÜRICH - Auf einer Anzeigetafel war heute am Zürcher Hauptbahnhof das umstrittene Plakat gegen die Durchsetzungsinitiative zu sehen. Privatleute haben die Werbeschaltung finanziert.

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Es sorgte für rote Köpfe. Das Hakenkreuz auf dem Plakat gegen die Durchsetzungsinitiative. BDP-Präsident Martin Landolt hatte das umstrittene Plakat auf Twitter verbreitet (BLICK berichtete).

Das Sujet zeigt ein Schweizerkreuz, das zu einem Hakenkreuz zerfliesst. Nun ist laut persoenlich.com das Hakenkreuz auch auf dem Zürcher Hauptbahnhof zu sehen. Alle drei Minuten flimmerte es heute für ein paar Sekunden über neun Bildschirme.

Die Werbeschaltung dürfte sich auf 3585 Franken belaufen und von 437'000 Menschen gesehen werden, die den Bahnhof überqueren. «Erfreulicherweise haben sich Geldgeber gefunden, die das Sujet als Plakat schalten wollten», sagt der Werber Parvez Sheik Fareed zu persoenlich.com. Das Hakenkreuz-Sujet stammt von ihm. Weitere Schaltungen seien schweizweit bereits gebucht worden. Das Geld käme von Privatpersonen. Sheik Fareed sammelt weiterhin Geld. Bei einem Überschuss werde er den Betrag der Pestalozzi-Stiftung spenden.

Bei den SBB verwies man bei Fragen zum heiklen Plakat auf einen Bundesgerichtsentscheid. Gegenüber persoenlich.com erklärt die Mediensprecherin, dass man dazu verpflichtet sei, auch politische Werbung zu schalten. (mko)

Publiziert am 22.02.2016 | Aktualisiert am 28.02.2016
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206 Kommentare
  • Antoine  BERBEN aus Nijmegen
    23.02.2016
    So schrecklich geschmacklos und blöd zugleich, da hilft nichs mehr an Entschuldigung oder Erklärung, dies ist braune Politik pur!
    • Roman  Bachmair aus Naters
      23.02.2016
      Ähm..., das Inserat wurde von linken Kreisen aufgeschaltet...
  • Peter  Lanz 23.02.2016
    Ich war lange aktives Mitglied in der SP. Ich schäme mich für diese Plakat. Weil ich mich dafür schäme, bekomme ich jetzt den Spempel Rechtsradikal. Vielen Dank.
    • Claudio  Hammer aus Zürich
      23.02.2016
      Wieso - sind Sie jetzt aktives Mitglied bei der SVP?
      .
      Was hat denn eigentlich die SP mit einer Landolt Aktion von der BDP zu tun?
  • Mike  Deller 23.02.2016
    Das Plakat stellt, direkt neben der Hauptanzeigetafel platziert, auch ein Affront der SBB dar. Staatsbetrieb und damit Classe politique, halt. So kreiert man Wutbürger! ;/
  • mike  dahl aus bern
    23.02.2016
    nun.. irgendwann sollten sich die Schweizer einfach gedanken machen müssen in welche Richtung sie gehen möchten. Rassismus ist Rassismus. Kein Nazi hat sich als ein solcher gefühlt und doch war es so. Etwas mehr Selbstreflektion wäre angebracht. Nun ist es die Aufruhr hinter der man/frau sich verstecken kann. Doch der Inhalt bleibt. Ob es taktisch clever war, weiss ich nicht. Die Wahrheit schmerzt und darum möchte man/frau sie nicht sehen.
  • Peter  Stahl aus Baden
    23.02.2016
    Die Schweiz ist komplett am verblöden..wacht endlich auf! Die Regierung macht was sie will,,Die Nachbarnstaaten riegeln die Grenzen ab und die Schweizer?? warten bis alle über die Italienroute kommen. Jetz endlich handeln..wir werden noch überrant und gleichzeitig redet man davon die Waffengesetze zu verschärfen?? man sollte langsam aber sicher mehr Waffen ausgeben!