Umfrage zum neuen Menu-Befehl der Armee «Das Militär ist nicht der Ort der feinen Küche»

ZÜRICH - Weniger fett, weniger Fleisch, mehr Abwechslung - der Essplan der Armee geht mit dem Zeitgeist. BLICK wollte wissen, was ehemalige Soldaten von den Plänen halten.

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Die Schweizer Armeeküche setzt vermehrt auf Schweizer Produkte, die zu leckeren und modernen Menüs verarbeitet werden sollen (BLICK berichtete). Das Soldaten-Kultessen ist somit passé: Anstatt «Spatz» (Eintopf aus Kartoffeln, Fleisch und Gemüse), «Atombrot» (mit Ethanol haltbar gemachtes Brot) und «John Wayne» (Chili con Carne) gibt es heute Chinanudeln, Mah Mee und Auberginengratin.

Diese Umstellung treibt den Verpflegungskredit des Schweizer Militärs um rund 1,5 Millionen Franken pro Jahr in die Höhe. Die kulinarische Verpflegung eines Soldaten beträgt nun pro Tag 8 Franken 75.

Trauern die Schweizer Herren der älteren Generation dem simplen, aber nahrhaften Armee-Essen aus den Gamellen nach? Finden sie die heutige Jugend gar zu verwöhnt?

Die BLICK-Umfrage zeigt: Die Meinungen sind gespalten. Ob knorpeliges Fleisch oder süsse Götterspeise - lecker fand es keiner der Befragten, einige hielten es aber für passend. «Ich frage mich nach dem Sinn, das Militär ist nicht der Ort der feinen Küche», so der 70-jährige Jürg Rahm. Der Wädenswiler Hans Steinmann (64) mag es den Soldaten von heute hingegen gönnen: «Die haben es verdient, dass besseres kommt.»

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016
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Neue Socken für die Schweizer Armee

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22 Kommentare
  • Rolf  Hess 20.10.2016
    Obwohl ich gestern schon reklamiert habe, ist das scheussliche Bild Nummer 1 immer noch drin.
    Das ist doch kein Auberginenauflauf. Höchstens Metzgereiabfälle sind das. Schaut doch einmal genau hin!
  • Ruedi  Voser 19.10.2016
    Ich bin mit guter Küche zuhause aufgewachsen, koche heute fast jeden Tag frisch. Das Schlimmste war das Essen während 4 Jahren in einer renomierten Stiftschule in der Zentralschweiz. Nachher in der RS und ein paar WKs war das Essen praktisch immer gut. Und ein bisschen zeitgemässe Küche tut der Armee gut.
  • Gautschi  Gregor , via Facebook 19.10.2016
    Ich hatte immer viel zu wenig zu Essen,und für das wenige Essen hatte man keine Zeit es zu essen.
    Ich würde vorschlagen dass das Arbeitsrecht in der Armee gilt,
    Ich hatte viele Arbeitstage die gingen 20 Stunden lang,und nach 2-3 Stunden schlaf musste man auf denn schiessplatz usw, auf die sicherheit und gesundheit wurde nicht geschaut,und Wer was sagte dem wurde gedroht.Allso wer da noch stolz ist auf die Schweizer Armee,würde Ich nicht verstehen.
    Gruass us Chur Gregor
  • Rolf  Gruber 19.10.2016
    habe meinen Dienst während dem Kalten Krig als Geb Füs im Gebirge (Wallis und Berner Oberland) geleistet. Wir hatten Four und Küsche die wussten was Sache ist. Eine Kochkiste voll "Spatz" bei minus 20 Grad war ein Festessen. Einzig in der RS war die Küche vom ersten bis zum letzten Tag nur Schweinefrass. Küsche, Küchenmanschaft und Küche stanken zum Himmel und wenn der Küsche ein Büchse Ravioli öffnete war es um das Essen geschehen. Es lag aber nie am Material das Sie zur Verfügung hatten.
  • Patrick  Walker aus Buchrain
    19.10.2016
    Bei uns war die Qualität des Essens schon in Ordnung. Solange bis es unser Koch gekocht hat!
    Und übrigens schon vor über 25 Jahren waren Schweizer Produkte vorgeschrieben.
    Nur unser Fourier hat sich nicht dran gehalten.
    • Hans-Jorg  Merz , via Facebook 19.10.2016
      Vermutlich waren sie schon dazumal zu teuer. Kann mich abr nicht erinneren (heute 76 Jahre alt) dass das Essen schlecht war. Meistens war der Koch auch Inhaber eines Restaurants oder Koch von Beruf und hat immer gewisse Produkte selber mitgebracht.
    • Patrick  Walker aus Buchrain
      19.10.2016
      Herr Merz, mit Anfang 20ig hat man selten ein Restaurant und unser "Koch" war Käser von Beruf. Teuer war das Essen nicht, aber die Grenze nah.