Städte wollen kontrollierten Cannabis-Verkauf testen Wird die Schweiz zum Kiffer-Paradies?

Mit einer anonymen Online-Befragung wollen die Städte Bern und Zürich sowie die Kantone Basel-Stadt und Genf die Teilnahmebereitschaft von Gras-Konsumenten an Pilotprojekten zum regulierten Cannabisverkauf klären.

Kiffer-Paradies Schweiz: Städte planen kontrollierten Cannabis-Verkauf play
Die Studie soll die Gründe für den Cannabiskonsum untersuchen.  Keystone

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Cannabis ist in der Schweiz nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz: 6,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben laut Suchtmonitoring Schweiz in den letzten zwölf Monaten zumindest einmal Cannabis konsumiert. 

Die Universitäten Basel, Bern, Genf und Zürich führen deshalb nun im Auftrag der interurbanen Arbeitsgruppe Cannabis eine Erhebung zum regulierten Cannabisverkauf durch. 

Anonyme Befragung

Die Online-Studie (www.canreg.ch) soll klären, unter welchen Bedingungen Cannabiskonsumenten sich an einem mehrjährigen Studienprojekt zum kontrollierten Verkauf von Cannabis beteiligen würden.

Unter anderem werden dabei Menge, Gründe und die Form des Konsums erhoben. Die Online-Befragung wird anonym durchgeführt und dauert bis zum 21. Dezember. Die Resultate sollen im Frühling 2017 publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Bewilligung für Forschungsprojekt

Aufgrund der Ergebnisse werden im Anschluss konkrete Projekte für spezifische Zielgruppen ausgearbeitet, wie es in der Mitteilung weiter heisst. 

Geben die zuständigen Gremien in den jeweiligen Städten und Kantonen ihr Einverständnis, soll beim Bundesamt für Gesundheit eine Ausnahmebewilligung für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt beantragt werden.

Verschiedene Städte befassen sich seit einiger Zeit mit der Möglichkeit, Cannabis versuchsweise kontrolliert abzugeben. Eine Arbeitsgruppe erarbeitet entsprechende Ansätze. So sollen die Versuchsteilnehmer gegebenenfalls über Clubs oder Apotheken Cannabis beziehen können. (bau/SDA)

Publiziert am 21.11.2016 | Aktualisiert am 21.11.2016
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21 Kommentare
  • Wolfgang  Wenger , via Facebook 21.11.2016
    Zufaelligerweise haben sich die meisten Fragen bereits mind fuenfzig Mal bestaetigt: in den U.S.A mussten Viele nach Colorado ziehen um ihren betroffenen Kindern oder Erwachsenen die einzig vielversprechend Ablinderung ihrer Leiden durch Cannabis zu ermoeglichen, heute darf man sagen es hat sich gewaltig verbessert , in vielen Staaten darf frei ab 21 Jahren gekifft werden. In San Francisco sieht man viele entspannte Gesichter was das Thema angeht, alles andere ist ..sta Hirneis Kleve ..
    • Marco  Weber 21.11.2016
      Herr Wenger normalerweise wird nicht das rauchen von Canabis als Medikament benutzt sondern das öl etc.
  • Urs  Graf 21.11.2016
    Bitte macht doch gerade jederman darauf aufmerksam, dass wer Cannabis im Blut nachgewiesen bekommt seinen Führerausweis auf Jahre abgeben kann. Dazu und tausende Franken Busse und Kosten zum wiederbekommen des Führerscheins mit Urinproben, Gutachten usw.. Ich hoffe die Initianten sind hier auch ehrlich und Transparent.
    • Marco  Weber 21.11.2016
      Herr Graf wenn man jemanden darauf aufmerksam machen muss, kennt er einfach die Gesetze nicht! Und die würden sich auch nicht ändern wenn Gras legal wäre... ansonsten dürfte es ja auch keine Promille grenze geben........
    • Marco  Weber 21.11.2016
      Wiso muss man da jemanden darauf aufmerksam machen Herr Graf? Dies ist nichts neues und ändert sich wegen dem auch nicht! Man muss Sie ja auch nicht jeden Tag darauf hinweisen, dass Sie nicht besoffen Autofahren dürfen oder?
    • Urs  Graf 21.11.2016
      MW, THC wird aber auch noch 14Tage bis 1Monat nach dem Konsum locker nachgewiesen. Ein echtes trojanisches Pferd! Als Staat Drogen verkaufen und danach den Konsumenten zur Rechenschaft ziehen, ev. damit ruinieren. Man muss das eben etwas weiter denken wenn man kann..
  • Daniel  Hoffmann aus Zürich
    21.11.2016
    "Für spezifische Zielgruppen." Das ich nicht lache - wieder so ein wissenschaftliches Projekt, welches im Sand verläuft. Man konnte vor ein paar Monaten schon lesen, dass sich zukünftige Käufer von Gras werden registrieren müssen. Nun, viele werden das nicht sein. Eine gut-schweizerische halbbatzige Lösung meines Erachtens. Dadurch wird einfach dem Druck etwas nachgegeben im Sinne von "Wir tun ja etwas".
    • Marco  Weber 21.11.2016
      Mann könnte es auch einfach legalisieren.... so hätte der Staat wieder was für die MWST und die Kiffer wären glücklich! Es könnte so einfach sein!
  • Georg  Kuster 21.11.2016
    Ah, wenn der Staat es verkauft und kassiert, dann ist es natürlich plötzlich nicht mehr schädlich. Wie bei Alkohol und Tabak auch. Merkwürdig, wenn ein Staat mit der Sucht seiner Bürger Geld verdient.
    • Thomas  Hager aus Luzern
      21.11.2016
      Cannabis ist nicht so schädlich wie Alkohol oder Tabak. Gekifft wird so oder so, besser der Staat macht damit Geld als die Mafia die damit den Staat unterwandert.
    • Marco  Weber 21.11.2016
      Herr Kuster wo genau steht jetzt geschrieben das jemand gesagt hat es wäre nicht mehr schädlich? Interpretieren Sie nicht einfach irgendwas in Texte rein!
    • Benjamin  Zürcher 21.11.2016
      Ist auch richtig so! Mit diesem Geld können andere Staatshaushalte wie z.B. die AHV gestärkt werden. Ich sehe darin eine super Chance, jedoch sind unsere Politiker nicht in der Lage, an so etwas zu denken!
  • David  Zürcher 21.11.2016
    Wie oft war das schon ein Thema? Winkt es durch oder lasst es definitiv sein! Immer wieder das Geleiher nervt.