Uhrenindustrie Berufe wie Mikromechaniker und Uhrmacher gefragt bei Jugendlichen

LA CHAUX-DE-FONDS - NE - Die Schweizer Uhrenindustrie sichert sich erfolgreich ihren Nachwuchs: 2015 haben Uhrenfirmen erneut mehr Lernende ausgebildet. Deshalb und weil künftige Lernende schon in den Startlöchern stehen, kann die Branche ihren Bedarf an qualifiziertem Personal selbst decken.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 «Das isch doch es A****loch» Tram-Chauffeur ärgert sich über Mörgeli
2 SVP verhindert im Entlebuch mit Flugblatt Einbürgerung Keinen...
3 Ausländer wollen unseren Lotto-Jackpot knacken O Sole 50 Mio!

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

401 Lernende schlossen 2015 ihre Ausbildung als Mikromechaniker, Uhrmacher oder in einem anderen Beruf der Branche ab, vor zehn Jahren waren es noch 191. Zudem wurden 490 neue Lehrverträge in sieben Berufen der Uhren- und mikrotechnischen Branche abgeschlossen. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die markante Zunahme der Lehrlinge sei den zahlreichen Bemühungen der Lehrbetriebe und des Arbeitgeberverbandes der schweizerischen Uhrenindustrie im Bildungsbereich zu verdanken, schrieb der Arbeitgeberverband in einer Mitteilung vom Freitag. Sie hätten dazu beigetragen, dass der Bedarf der Unternehmen an qualifiziertem Personal heute weitgehend abgedeckt werden könne.

Besonderes Interesse zeigten die Lernenden, die 2015 ihre Lehrstelle antraten, für Berufe wie Mikromechanikerin und Uhrmacher, die beide mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ abgeschlossen werden.

Als erfreulich wertet der Arbeitgeberverband die Entwicklung, dass immer mehr Jugendliche sich für die duale Ausbildung in einem Lehrbetrieb und der Berufsschule entscheiden. Ihr Anteil beträgt inzwischen 45 Prozent. Die verbleibenden Lernenden absolvieren eine schulische Ausbildung. (SDA)

Publiziert am 12.02.2016 | Aktualisiert am 12.02.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden
Eine Mitarbeiterin einer Uhrenfirma baut ein Quarzuhrwerk zusammen. Berufe wie Uhrmacher und Mikromechaniker haben 2015 erneut mehr Lernende angezogen. (Archiv) play
Eine Mitarbeiterin einer Uhrenfirma baut ein Quarzuhrwerk zusammen. Berufe wie Uhrmacher und Mikromechaniker haben 2015 erneut mehr Lernende angezogen. (Archiv) KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU

TOP-VIDEOS