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Bei Cablecom heisst das Ding «Mediabox»: die Set-Top-Box. (ZVG)
Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) spricht von einem vollen Erfolg: Die am 11. April lancierte Petition gegen das Gerätemonopol habe alle vier Minuten eine Unterschrift erhalten. Heute wurde sie bei der zuständigen Nationalratskommission eingereicht.
Diese soll sich, so die Hoffnung der Unterschriftensammler, am Dienstag einer Motion von Ständerätin Simonetta Sommaruga (SP/BE) anschliessen. Der Vorstoss verlangt eine Aufhebung des Monopols. Der Ständerat hat ihm bereits zugestimmt.
Digitale Signale sind verschlüsselt
Heute ist eine Set-Top-Box zwingend, wenn digitales Fernsehen empfangen werden möchte. Je nach Kabelnetz kann die Box einzig beim jeweiligen Anbieter bezogen werden.
Die SKS verlangt, dass die Konsumenten unter verschiedenen Empfangsgeräten – auch solchen, die im Fernseher eingebaut sind – wählen können. Dazu müssten aber Cablecom & Co. ihre Verschlüsselung offen programmieren. (SDA/dip)