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Für über 2 Milliarden will die Armee Kampfjets kaufen, abgebildet ein Saab Gripen. (AP)
Es geht um mehr als 2 Milliarden Franken. Für diesen Betrag will die Schweizer Armee neue Kampfjets kaufen. Den «Rafale» von Dassault, den «Gripen» von Saab oder den «Eurofighter» von EADS.
Solche Rüstungsgeschäfte sind – das zeigen Beispiele in anderen Ländern – sehr korruptionsanfällig. Darum hilft nur eines: Volle Transparenz auf allen Stufen des Verfahrens. Von der Verwaltung über die Rüstungsfirmen bis hin zu den Politikern, die den Typenentscheid schlussendlich fällen werden.
Eine wichtige Rolle im Verfahren spielen die Sicherheitspolitischen Kommissionen von National- und Ständerat. Sie werden als politisches Fachgremium ein wichiges Wort mitzureden haben. BLICK fragt darum alle 38 SiK-Mitglieder: Haben Sie irgendwelche Geschäftsbeziehungen zu Akteuren bei der Flugzeugbeschaffung?
Die Mehrheit der SiK-Mitglieder hat bereits rasch und offen geantwortet. Einige weigern sich, viele sind noch in den Ferien.
BLICK nimmt auch in den nächsten Tagen und Wochen ausstehende Antworten gerne entgegen und wird die Tabelle unten laufend nachführen. Und auch allfällig auftauchende Unstimmigkeiten vermerken.
Die stets aktualisierte Liste können Sie rechts herunterladen.