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Der Bauer fand das tote Muttertier nicht weit von seinem Bauernhof entfernt. Ein Tierquäler hatte das Euter der Kuh zerstümmelt – und die Zitzen dann mitgenommen. Diese Misshandlungen müssen bereits in der Nacht auf Dienstag passiert sein.
Ob ein Zusammenhang mit den Tierquälereien in der Nordwestschweiz besteht, wird untersucht. Tests am Kadaver sollen dabei helfen. Die interkantonale Arbeitsgruppe, die sich mit der Serie der Tierquälereien befasst, wurde eingeschaltet.
Die grauenvolle Tat im neuenburgischen Boudevilliers ist nicht die erste in der Westschweiz. In Couvet NE starb Ende August bereits ein Esel an den Folgen von Misshandlungen. Zuvor wurden im Berner Jura drei Kühe und ein Pferd verletzt.
Hauptsächlich ist die Täterschaft aber in der Nordwestschweiz aktiv. Dort sind seit Ende Mai in den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn insgesamt 46 Tiere geschändet worden. In den letzten zwei Wochen bliebs allerdings «ruhig».