Tot geglaubter Flüchtlings-Bub in Bern gefunden: Mahdi (10) hat endlich seine Familie wieder

HANNOVER (D) - Auf der Flucht nach Deutschland wurde Mahdi von seiner Familie getrennt. Ein Jahr später wurde der 10-Jährige in Bern gefunden und wieder mit seiner überglücklichen Familie zusammengebracht.

Top 3

1 Bois Bruder über den getürmten Mörder «So einer gehört für immer in den...
2 Thorsten Elsemann (†30) starb beim Tunnelbau im Gotthard - seine...
3 Wie kinderfreundlich ist die Schweiz? Jetzt kommt der Aufstand der...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
12 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

Sie hielten ihn für tot - doch jetzt können sie ihn überglücklich wieder in die Arme schliessen. Mahdi Rabani (10) ging auf der Flucht aus Afghanistan verloren und tauchte ein ganzes Jahr nicht mehr auf. Heute wurde der kleine Bub von Bern nach Hannover gebracht und die Familie Rabani wieder zusammengeführt.

«Ich bin sehr glücklich und freue mich, dass ich meine Eltern wiedersehen kann», sagt Mahdi nach der Landung zu NDR. Auch seine Mutter kann ihr Glück kaum fassen: «Das Gefühl ist unbeschreiblich.» Die Familie habe eine sehr schwere Zeit hinter sich.

Im Januar 2015 floh die Familie über den Seeweg in die Türkei. Währenddem sie auf ein Boot nach Lesbos warteten, verschwand Mahdi im Gedränge. Seine Eltern und die vier Geschwister suchten vergeblich nach dem kleinen Bub. Die Nachricht von gekenterten Booten schmälerte ihre Hoffnung auf ein Wiedersehen jeden Tag. Schliesslich flohen sie ohne den 10-Jährigen nach Deutschland.

Ein ganzes Jahr später, dann die unglaubliche Nachricht: Der Flüchtlingsbub überlebte! Zusammen mit einer anderen Familie aus Afghanistan schaffte er es bis nach Bern.

Ein Rot-Kreuz-Helfer habe nicht lockergelassen und das Kind in der Schweiz ausfindig gemacht. (kra)

Publiziert am 07.03.2016 | Aktualisiert am 22.05.2016
teilen
teilen
12 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

2 Kommentare
  • Sonja  Zwicker 07.03.2016
    Das freut mich sehr für die Familie! Hoffentlich haben Sie die Chance, etwas zu erreichen!
    Ist ja gut gemeint vom Blumenspender, aber ein Junge würde sich über etwas sinnvolleres bestimmt eher freuen ;-)
  • Hans  Scheidegger 07.03.2016
    Da rechnen diese Eltern mit dem Schrecklichsten. Doch ihre schlimmsten Erwartungen erfüllten sich glücklicherweise nicht. Inmitten des unsäglichen Flüchtlingschaos ist diese Zusammenführung einmal ein erfreulicher Augenblick! Natürlich gehört ein grosses Dankeschön dem unermüdlichen und ausdauernd suchenden Rot-Kreuz-Helfer.