Tötete Robert S. die Edelhure im Dolder beim Würge-Sex? Er lagerte die Leiche im Weinkeller

Freier Robert S. stand auf Würgespiele. Die Leiche versteckte er im Weinkeller.

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Spurensicherung in der Wohnung, Forensiker in der Garage. Polizisten arbeiteten auch gestern im Haus von Robert S.* (47) in Küsnacht ZH. Hier fanden die Ermittler am Mittwoch die Leiche von Escort-Girl J. († 25). Der Banker hatte die Polin im Zürcher Luxushotel Dolder Grand getötet – und ihre Leiche danach bei sich daheim versteckt.

Nach BLICK-Informationen schmuggelte er die Leiche am 16. September in einem grossen Koffer aus dem Hotel und transportierte sie mit dem Auto heimlich zu sich nach Küsnacht.

Neun Tage blieb die Tote dort unentdeckt. Denn Justinas Stammkunde soll die Leiche im Koffer in seinem eigenen Weinkeller versteckt haben.

Offenbar kühlte er dafür extra die Raumtemperatur herunter. Keine Verwesung, kein Geruch, kein Verdacht. Die Staatsanwaltschaft gibt sich bedeckt. Sie gebe «zu den Umständen der Tat keine Auskünfte».

Robert S. hat in Küsnacht zwei Wohnungen übereinander gemietet, lebte dort mit seiner Partnerin. S. belegt für sein Auto eine Doppelgarage, seine Partnerin hat eine eigene. Gestern interessierte sich die Polizei vor allem dafür. Doch offenbar blieb auch der Partnerin verborgen, was S. tagelang im Haus versteckte. So lange, bis die Polizei dem Freier wegen des Hotelmeldescheins aus dem Dolder Grand auf die Schliche kam und ihn verhaftete – an seinem Geburtstag!

Warum J. – die sich als Tänzerin in Dübendorf ZH Kath­leen nannte – sterben musste, ist noch ungeklärt. Kam es im Hotelzimmer zu einem tödlichen Streit? Starb sie beim Sex?

«In verschiedenen Clubs war bekannt, dass Röbi auf extreme Würgespiele stand», weiss ein Zürcher Milieu-Insider. «Er soll die Frauen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben.» Für diese Praktiken soll der Banker den Prostituierten bis zu fünfstellige Summen auf die Bettkante gelegt haben.

Dass er die Leiche aus dem Dolder Grand herausgeschafft hat, «könnte man als eine Panikreaktion auslegen», sagt ein Strafrechtsanwalt. «Es muss ihn aber einige Nerven gekostet haben, die Tote trotz der allgegenwärtigen Kameras aus dem Luxushotel zu schaffen.»

Offenbar wurde S. beim Betreten des Hotels gefilmt. Möglicherweise auch beim Verlassen – samt dem grossen Koffer. Die Staatsanwaltschaft will das nicht kommentieren. Nur: Robert S. sei nicht wegen Sexualdelikten vorbestraft.

Die Eltern von J. wollen nun in die Schweiz reisen.

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 27.09.2014 | Aktualisiert am 04.10.2014
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12 Kommentare
  • Bianca  Schwarz 28.09.2014
    Es braucht aber schon eine Menge Abgeklärtheit, um dann die Leiche auch noch in den Koffer zu stecken und im Auto nach Hause zufahren, die Temperatur bewusst runterzuschrauben, später dann mit der Partnerin vielleicht ein gutes Glas Wein zu trinken etc. etc....sehe hier weder Panik noch Leichtsinn, sondern gewusstes Vorgehen im Falle, genau wenn der Ernstfall eintrifft mit diesen Spielchen...ob das wirklich die erste Tote ist bei ihm?
  • Vanessa  Hunziker 27.09.2014
    Wenn der Täter ihr Stammkunde war, und der auf derart extreme Praktiken stand, kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen, weshalb man das mit macht. Aber ja, das liebe Geld wird auch sie getrieben haben...Leid tun mir die Eltern, die wsh. nicht wussten, was ihr Töchterchen trieb und auch die Partnerin des "Monsters"!
  • Mask  L aus Emmenbronx
    27.09.2014
    Ich würde gerne einmal das Gesicht vom Täter sehen, warum schützt man solche Leute?
  • richard  keith 27.09.2014
    Wenn es sich um "abartige" Sex-Spiele gehandelt haben sollte, weiß natürlich eine professionelle Prostituierte, auf was für gefährlich, dünnem Eis sie sich befindet, deshalb auch die hohe "Entlohnung" für welche sie nun mit ihrem Leben bezahlte ! Tragisch.
    • Peter  Schlaumeier 27.09.2014
      cest la vie... es wussten beide, was sie taten....
  • Felix  Frei aus Uster
    27.09.2014
    Wartet ab, wie es kommt, wenn das "Cabaret-Sterben" so weiter geht und man die Bewilligung "L" für die Frauen aufheben will!
    Dann werden sich Vergewaltigungen häufen. Und wozu braucht er eine Partnerin, wenn er "auswärts" gehen muss?