Todesfluss in Peru Zehntausend Frösche sterben qualvoll am Titicacasee

Im Titicacasee-Nationalpark starben nach Angaben der Peruanischen Regierung mehrere Tausend Riesenfrösche. Die Art gilt als vom Aussterben bedroht.

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Nach dem Tod von tausenden Titicaca-Riesenfröschen haben die peruanischen Behörden eine Untersuchung zu den möglichen Ursachen angekündigt. Nach ihren Angaben starben die Frösche entlang des im Titicacasee-Nationalpark gelegenen Coata-Flusses.

Aufgrund der Aussagen von Anwohnern und Proben müsse davon ausgegangen werden, dass rund 10'000 Frösche in einem Umkreis von 50 Kilometern betroffen seien. Dies teilte die peruanische Forst- und Wildtierbehörde am Montag mit.

Alarmiert wurden die Behörden durch den örtlichen Verein «Komitee gegen die Verschmutzung des Coata». Mitglieder brachten zum Beweis rund hundert Froschkadaver zum Hauptplatz der Regionalhauptstadt Puno. Sie warfen den Behörden Untätigkeit vor. «Sie haben keinerlei Ahnung, wie dreckig der Fluss ist. Die Lage ist zum Verzweifeln», sagte Komitee-Mitglied Maruja Inquilla. Sie forderte eindringlich eine Kläranlage für den Fluss.

Die grossen Frösche mit der stark gefalteten Haut leben nur im Titicaca-See und seinen Zuflüssen. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) listet sie als vom Aussterben bedroht auf. (SDA)

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 18.10.2016
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