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Ende Juni kommt es auf der A2 in Emmen zu einem Horrorszenario: Ein angetrunkener Autofahrer rast in eine abgesperrte Baustelle und tötet drei Arbeiter. Sechs wurden zum Teil schwer verletzt. Einer davon erliegt Wochen später seinen Verletzungen (Blick Online berichtete).
Jetzt ist klar: Der Fahrer hatte 1,76 Promille Alkohol im Blut. Drogen oder Medikamente waren hingegen nicht im Spiel. Dies bestätigten die luzernischen Strafuntersuchungsbehörden heute. Ein unmittelbar nach dem Unfall vom 28. Juni vorgenommener Drogenschnelltest war zwar positiv ausgefallen. Genauere Untersuchungen widerlegen aber nun dieses Resultat. Der Fahrer bleibt vorläufig in U-Haft.
Zum Stand der Ermittlungen sagte Kopp, es werde derzeit ein psychiatrisches Gutachten über den Mann erstellt. «Unter anderem wird abgeklärt, ob so etwas wieder passieren könnte.» Zum Befinden des Schweizers äussere sich Kopp nicht.
Dennoch setzt sich das Drama von Emmen noch weiter fort. Die Frau, die über Wochen am Bett ihres schwer verletzten Freundes (22) gewacht hatte, hat sich nach dessen Tod umgebracht. (SDA/gux)