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Das Drama geschieht Ende Juni auf der A2 bei Emmen LU: Ein junger Mann rast mit 1,76 Promille durch die Absperrung in eine Baustelle. Drei Arbeiter sterben. Sechs Menschen werden verletzt.
Das Drama zieht seine Kreise: Wochen später erliegt einer der Männer seinen Verletzungen, seine Freundin sieht keinen Ausweg mehr aus ihrem Leid: Sie begeht Selbstmord.
Auch der Todesfahrer ist am Ende seiner Kräfte: Die Behörden haben den 28-jährigen Schweizer nun von der Untersuchungshaft in eine geschlossene psychiatrische Klinik verlegt. Die vorsorgliche Massnahme wurde vom Amtsstatthalteramt Hochdorf angeordnet.
Die Verlegung von der Untersuchungshaft in die Klinik fand schon am Donnerstag letzter Woche statt. Die Strafuntersuchung gegen den Mann läuft weiter. Dabei geht es unter anderem um die detaillierte Klärung des Unfallablaufs und um die rechtliche Beurteilung des Verschuldens.
Das steht bis jetzt fest: Beim Unfall war der Mann alkoholisiert, stand aber nicht unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss. Der Blutalkoholgehalt betrug 1,76 Promille. (AP/bih)