Tipps vom Beck So finden Sie den König im Kuchen

BERN - Wer das richtige Kuchenstück erwischt, darf heute einen Tag lang regieren. BLICK erklärt, wie Sie die Chancen auf die Krone erhöhen.

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Am 6. Januar wird die Gier nach Macht zur Königsdisziplin. Dann nämlich gehen mehrere hunderttausend Dreikönigskuchen über den Ladentisch. Sie alle bergen ein Geheimnis. Einen König aus Kunststoff, der den Finder für einen Tag selbst zum König macht. Die Wahl des richtigen Kuchenstücks ist daher entscheidend. BLICK hat mit mehreren Bäckermeistern gesprochen. Einige von ihnen haben ihre Tricks verraten.

Nur einer kriegt die Krone: Dreikönigskuchen.

Nur einer kriegt die Krone: Dreikönigskuchen.

Wer bei der Königssuche nicht schummeln mag, soll hier nicht weiterlesen.

Tipp 1: Achten Sie auf die Form der Hefeteig-Kugel.

Der König muss immer von Hand eingearbeitet werden. Das macht sich in der Form der Hefeteig-Kugel bemerkbar. Diese sieht meist bearbeitet aus. Der Griff nach dem unförmigsten Stück ist daher nicht verkehrt.

Tipp 2: Suchen Sie nach Einstichstellen.

Der König wird in den rohen Teig gedrückt. Verpasst es der Bäcker die Einstichstelle zu kaschieren, bleibt diese gut sichtbar. Ein Blick auf den Kuchenboden kann also helfen.

Tipp 3: Nehmen Sie das kleinste Stück.

Sorgfältige Bäcker kaschieren die Einstichstelle, indem sie die Teigkugel nochmals rollen. Dadurch wirkt sie meist kleiner als die anderen. Bescheidenheit bei der Wahl des Kuchenstücks wird unter Umständen also belohnt.

Tipp 4: Verzichten Sie auf das Stück in der Mitte.

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der König nicht im Mittelstück des Kuchens steckt. Die meisten Bäcker halten sich daran. Trotzdem kann sich der Griff nach dem Mittelstück lohnen, ist es doch meist das Grösste.

Tipp 5: Beschwören Sie das Glück.

Auch mit den Tipps der Bäckermeister, gibt es keine Garantie auf die Krone. Es schadet also nichts, wenn Sie vor der Wahl des Kuchenstücks einem Kaminfeger die Hand schütteln, eine Münze in den Brunnen werfen und einem Schwein den Bauch kraulen. Vor dem Kuchenessen dann einfach Händewaschen nicht vergessen! (mad)

Publiziert am 06.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
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20 Kommentare
  • Gina  Lollo aus Bern
    06.01.2017
    Arbeit für Alle, für Alle 6Std Tag, gleiche Pensionskasseabgabe für Alle so dass die alteren Arbeitnehmer auch im Rennen sind ... Alle wären glücklicher !
  • Sarah  Keller 06.01.2017
    Heute früh im Radio gehört, der kleine Racker verstecke sich meist im unförmigsten und/oder kleinsten Stück. Gab in unserem Büro-Kuchen nur ein Stück, welches etwas kleiner war, eine leicht andere Form hatte und offensichtlich auch nicht mit dem restlichen Kuchen zusammen mit Ei bestrichen worden war, da es etwas weniger glänzte. Also auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick gabs dann doch noch viel Glanz - in Form der Krone ;-)
  • Susanne  Reich 06.01.2017
    Hätt ich dies nur vorher gelesen! Der Dreikönigskuchen schmeckte zwar super, doch sniff! Ich finds witzig wie selbst Erwachsene sich freuen können, König/Königin zu werden. Finde es toll, dass wir ein bisschen dieser kindlichen, echten Freude in uns bewahrt haben. Allen Königinnen/Königen meine Reverenz!
  • Sandro  Müller 06.01.2017
    Wie alle wieder einem Kuchen und einem darin versteckten Stück Plastik nachrennen, ist ja schon ziemlich Peinlich. Vor allem, weil das ganze ja nur den Handel freut und mit dem eigentlichen "Brauch" rein gar nichts zu tun hat. Aber hey, rennt nur allem hinterher, was die Industrie erfindet....Der nächste Valentinstag kommt bestimmt, wo ihr dann die speziellen und spontanen Pflichtgeschenke machen könnt!
  • Thomas A.  Wicky 06.01.2017
    mag mich noch sehr gut daran erinnern, als ich 1964 die Lehre Bäcker-Konditor angefangen hatte. 1965 wurde mir dann das Geheimnis gelüftet, als ich dann gesehen hatte, wie unser Vorarbeiter jeweils einen kleinen weissen König in einem Stück aufgewirkt hatte. Ich war nie König, aber ich freute mich jeweils, wer am 6. Januar das Glück hatte und sich die Krone aufsetzen durfte. Das Geschenk an unseren König war dann, dass er, oder sie von uns allen einen Schmutz bekommen hat. Soviel zum Thema