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In diesem Tempel gab Markus W. Deutschunterricht. (Screenshot wat-srinagarin.com)
Markus W. hat einen 13-jährigen Buben mehrfach sexuell missbraucht. Dafür wurde der hohe Berufsmilitär letzte Woche verurteilt (Blick.ch berichtete). Obwohl er ein Wiederholungstäter ist, fiel die Strafe nur bedingt aus.
Auch seinen Chefposten im Militär, wo er im sensiblen Bereich von Kampfstoffen tätig ist , kann er weiter behalten. Immerhin: Verteidigungsminister Ueli Maurer hat den Fall zur Chefsache erklärt und lässt ihn intern untersuchen.
Trotzdem stellt man sich im MIlitär immer noch auf den Standpunkt: «Was er in seiner Freizeit macht, dafür kann der Arbeitgeber nichts. Sofern er seine Arbeit gut macht, gibt es für seine Vorgesetzten keine Grund ihn zu entlassen», sagte ein Sprecher gestern zu BLICK.
Anders sieht das das Buddhistische Zentrum in Gretzenbach (SO). Im Thai-Tempel war Markus W., der mit einer Thailänderin verheiratet ist und eine 14-jährige Tochter hat, als Deutschlehrer tätig.
Diese haben jetzt auf die Enthüllungen reagiert und den Kinderschänder aus dem Tempel geschmissen. «Er ist ab sofort nicht mehr als Lehrer in unserer Schule tätig. Für unsere Institution ist er nicht tragbar. Hier muss man klare Grenzen ziehen», sagt Peter Ernst, Präsident des Buddhistischen Zentrums.
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Markus W.: Im VBS (noch) dabei, bei den Thais rausgeschmissen. (zvg)