Testphase bis Ende 2015 Auf den Autobahnen geht das Licht aus

BERN - Bundesrätin Doris Leuthard will Energie sparen. Deshalb soll es auf den Schweizer Autobahnen dunkler werden. Mehrere hundert Lampen wurden bereits abmontiert.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Vorgänger sind bloss 15 Jahre alt Die Rega kauft sich sechs neue...
2 Divisionär Andreas Stettbacher (54) freigestellt Gab sich der...
3 Ist der Chreis Cheib in Zürich eine No-go-Area? Mister Langstrasse...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
54 shares
90 Kommentare
Fehler
Melden

Auf mehreren Autobahnabschnitten testet das Bundesamt für Strassen (Astra) von Bundesrätin Doris Leuthard bis Ende 2015 die Abschaltung der Beleuchtung – der Umwelt und den Finanzen zuliebe.

Seit knapp sieben Jahren ist der Bund damit beschäftigt, die Beleuchtung des nationalen Strassennetzes zu überprüfen. Eine halbjährige Testphase mit weniger beleuchteten Strassenabschnitten findet in den kommenden Wochen beispielsweise vor dem viel befahrenen Baregg-Tunnel im Kanton Aargau statt, wie das «Regionaljournal» auf SRF berichtet.

Einige Lampen sind über 30 Jahre alt

«Mit der Überprüfung der zum Teil über 30 Jahre alten Lampen sollen in erster Linie Energie- und Unterhaltskosten gespart werden», sagt Esther Widmer vom Astra gegenüber Blick am Abend. Nach dem Testlauf sollen überflüssige Laternen abmontiert werden und alle restlichen Birnen durch effizientere LED-Lampen ersetzt werden.

Mit der neuen Beleuchtung will der Bund zudem die per Gesetz verlangte Eindämmung der Lichtverschmutzung entlang der Strassen weiter vorantreiben.

200 Franken Ersparnis pro Birne

Durch bereits durchgeführte Testversuche hat der Bund in den Region Basel und im Gebiet Luzern mehrere hundert Leuchten ausgeschaltet. Weniger Licht gibts zum Beispiel vor dem Rathausen-Tunnel oder im Bereich Emmen Nord.

Die Einsparnisse sind nicht zu verachten. «Durch den Wegfall der Energie- und Unterhaltskosten können im Jahr pro Leuchte rund 200 Franken eingespart werden», erklärt Esther Widmer. «Die Lampen sind teils über 30 Jahre alt.» (cat)

Publiziert am 09.02.2015 | Aktualisiert am 09.02.2015
teilen
teilen
54 shares
90 Kommentare
Fehler
Melden
Doris Leuthard eröffnet Durchmesserlinie

TOP-VIDEOS

90 Kommentare
  • Peter  Kaufmann aus Oftringen
    10.02.2015
    Frau BR Doris Leuthard ist ständig für erneuerbare Energien. Es scheint mir sie kenne LED und Solarstrom nicht. Unbegreiflich was diese Theorie einer Bundesrätin bringen soll.
  • Wasser  Fluh , via Facebook 10.02.2015
    200 Franken pro Birne? Ich kenne Dörfer im Apennin, die seit 10 Jahren auf LED umgestellt haben und die Energie dafür aus Südhängen mit Votovoltaik herbringen. Zudem verdienen diese Gemeinden noch an der Überüproduktion von Energie. Ein bisschen langfristigeres denken hielt Apecchio Mittelitalien am Leben, ohne Kommissario aus Rom. Viva Apecchio!
  • Wasser  Fluh , via Facebook 10.02.2015
    Dies zum Thema Via Sicura! Fahren Sie mal von Schaffhausen nach Stuttgart bei Nacht, Nebel und Schnee, aber das müssen Sie ja nicht, Frau L.! Wenn es kracht ist ja eh ihr Fahrer schuld und die Verantwortung kann prima abgeschoben werden. Kein Kazenauge, das noch leuchtet und keine beleuchteten Wegweiser. Dafür können Sie mit ihrer Partei danach für die verlorenen Seelen beten. Eine Partei ohne Zukunft, weil Ihnen die Seelen davonlaufen. Irgendwann begreift es jeder.
  • Thomas  Schneider 09.02.2015
    Wenn auf Schweizer Autobahnen endlich auch reflektierende Katzenaugen auf den Linien montiert würden wie im zivilisierten Ausland, dann könnte man die Beleuchtung tatsächlich sparen.
  • rolf  sulzer 09.02.2015
    ampeln aus radarkästen an - das bringt kohle und braucht seeehr wenig energie. schlau ist die bundesrätin, aber nicht immt mit der richtigen energie geladen.