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Zehn Monate nach ihrem Verschwinden bestätigt die Polizei den schrecklichen Verdacht: Bei der am Donnerstag vor einer Woche im Tessin gefundenen Leiche handelt es sich um die 17-Jährige Boi Ngoc Nguyen, wie eine DNA-Analyse der Knochen belegt. Diese liegt seit heute der Tessiner Polizei vor.
Wo wollte Boi hin?
Die Vietnamesin aus Schwyz verschwand am 7. August letzten Jahres, als sie, statt in den Lehrbetrieb nach Zürich, heimlich ins Tessin fährt. Die Polizei kann nur wenige Tage dieser Reise rekonstruieren. Boi war Lugano, Ponte Tresa und in Sessa. Doch dann verliert sich ihre Spur an der italienischen Grenze.
Ermittlungsarbeit geht weiter
Boi muss laut Polizei schon kurz nach ihrer Ankunft in Lugano gestorben sein. Nachdem nun festeht, dass es sich bei der Leiche um Boi Ngoc Nguyen handelt, beginnt die Aufklärungsarbeit. Die Ermittler müssen nun herausfinden, ob das Mädchen Opfer eines Gewaltverbrechens wurde und wenn ja, wer der Mörder ist. (mqy/rpj)
Familie Nguyen hofften sehnlichst, dass Boi eines Tages zurückkommt (v.l.): Brüder Tung und Chan, Eltern Thi und Mai. Bois grosser Bruder Hung ist nicht auf dem Bild.- Beat Michel