Tödliches Drama im Tessin Vater von Chayenne (†5) will Ex vor Gericht ziehen

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen die Mutter von Chayenne ein. Der Vater reicht dagegen Beschwerde ein.

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Das Drama passierte am 21. Juli des letzten Jahres: Stundenlang war die kleine Chayenne auf dem Campingplatz in Muzzano im Auto eingesperrt gewesen. Als die Schwestern das Nesthäkchen fanden, war sie an Überhitzung gestorben (BLICK berichtete). 

Nach dem Tod des Mädchens hatte die Tessiner Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen die Mutter eingeleitet. Die Untersuchungen ergaben aber, dass Anja S.* ihre Tochter nicht absichtlich im Auto zurückgelasssen hatte. Sie war durch ein Missverständnis davon ausgegangen, dass Chayenne sich auf dem Campingplatz befindet. 

Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin das Verfahren ein. Die Begründung: Die Mutter sei durch den Verlust ihrer Tochter genug gestraft. Der Vater des Mädchens kann das nicht akzeptieren. Er hat Beschwerde eingereicht und will, dass das Verfahren gegen seine Ex-Frau neu aufgerollt wird, schreibt das Tessiner Fernsehen «RSI»

Publiziert am 26.03.2016 | Aktualisiert am 31.03.2016
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16 Kommentare
  • Widmer  Stefan 26.03.2016
    Ist schon Schade das Streitigkeiten seitens des Vaters auf den Rücken der Kinder ausgetragen werden. De Mutter ist doch schon so genug bestraft, aber seine Rachegelüste zum die Mutter fertig machen ist ganz tragisch, da sind noch weitere Kinder in der Familie und die werden bestimmt auch vom Vater gegen die Mutter aufgehetzt, würde mich nicht wundern.
  • Burkhard  Vetsch 26.03.2016
    Es ist sehr schlimm, was da geschehen ist!
    Man fährt auf den Parkplatz, Türe offen, Kinder weg.
    Wer hat das nicht schon erlebt?
    Es ist tragisch, aber das der Ex jetzt noch Kohle ins Feuer wirft, ist noch schlimmer.
    In der Trauer könnte man auch mal das Kriegsbeil begraben.
    • Sonja  Zwicker 26.03.2016
      1. Auch wenn es so sein kann, wie Sie schreiben: Man überlässt ein 6jähriges Mädchen doch nicht einfach stundenlang seinem Schicksal, und widmet sich derweil dem Facebook! JEDE verantwortungsvolle Mutter schaut, was ihr Kind macht!!! Bei mir käme diese Frau nicht so gut weg! Sie müsste jeden Tag erleben müssen, wie sich ihre Tochter vor dem Tod fühlte!
      2. Hat sie ihrem Ex-Mann Übergriff auf die Kinder vorgeworfen, während sie ihre Sorgfaltspflicht verletzt. Et hat völlig Recht!
  • uli  folly aus Genève
    26.03.2016
    1.Ein Kind ist die Frucht von Mutter und Vater,so etwas darf nicht passieren das ist Farlässigkeit.Für mich ist das ein sehr Unbefriedigendes Ergebniss.Wenn mann das Kind im Auto hat müssen die ersten Gedanken beim Kind sein,was Anscheinend nicht der Fall gewesen war.
  • Marco  Küttel 26.03.2016
    Es ist doch logisch das der Vater, nicht verstehen kann warum seine EX nicht Verklagt wird, würde glaub jedem von uns auch so gehen. Aber ich finde der Vater sollte seine Rachegelüste, die verstäntlich sind, zurück setzen. Er hat ja noch andere Kinder die in als Vater brauchen, den das wird hir vergessen auch die Geschwister leiden unter dem verlusst der Schwester, und was Sie sicher am wenigsten brauchen sind zwei EX-Partner die sich streiten!
    • Sonja  Zwicker 26.03.2016
      Sie hat ja den Streit mit dem Kindsvater schon vor dem tragischen Ereignis angezettelt! An seiner Stelle würde ich ihr NIE verzeihen, was sie getan hat.
      Und wenn sie schon ihr 6jähriges Kind dem Schicksal überliess, ohne in 3 Stunden auch nur ein einziges Mal nach ihm zu sehen, taugt sie als Mutter sowieso nichts! Die armen Kinder haben ihre tote Schwester gefunden. Wie traumatisiert müssen sie sein?
  • lieselotte  meier aus chur
    26.03.2016
    Gut wissen es im Nachinein alle besser! Natürlich hätte das nie passieren dürfen, aber die Schlammschlacht bringt das Kind auch nicht mehr zurück! Frage mich auch wieso sich so ein Auto von innen nicht mehr öffnen lässt! Ich würde eher sagen die Verantwortlichen sind die Hersteller des Autos. Dass sich das Auto von innen nicht öffnen lässt wenn es von aussen verriegelt ist wird einem nicht gesagt beim AUtokauf!
    • Francesco  Compratore 26.03.2016
      @lieselotte meier, praktisch jedes 4 türige Auto hat eine Kindersicherung an den hinteren Türen. Diese Kindersicherung aktiviert der Fahrzeughalter oder der Fahrer aber sicher nicht der Fahrzeughersteller. Wenn diese Kindersicherung aktiviert ist, kann man die Türe von innen nicht mehr öffnen, ob das Fahrzeug zugeschlossen oder offen ist. Die vorderen Türen kann man von innen öffnen, auch wenn das Fahrzeug abgeschlossen ist.
    • Sonja  Zwicker 26.03.2016
      Frau Meier, was heisst hier Schlammschlacht??? Es kann doch nicht sein, dass eine solche Person, die durch schändliche Vernachläsdigung den Tod ihres Kindes verursachte, straffrei davon kommt! Und für ihre anderen Kinder ist sie eine Zumutung!