Tessinerin Nadia A. (†35) ermordet Der Schwager legte ihre Leiche in den Wald

Die Lehrerin Nadia A. (†35) lag tot im Wald. Ermordet. Jetzt wurde ihr Schwager verhaftet.

Mord an Tessinerin Nadia A.: Schwager legte ihre Leiche im Wald ab play
Nadia A. (†35) wurde tot im Wald aufgefunden. Facebook

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Schauriger Fund beim Sonntagsausritt. Eine Reiterin entdeckte im Unterholz von Rodero (I) eine weibliche Leiche. Sie lag nur wenige Meter vom Grenzübergang Gaggiolo TI entfernt. Die Italienerin alarmierte sofort die Carabinieri. 

20 Stunden später stand fest: Bei der Toten handelt es sich um Nadia A. (†35), die seit Freitag als verschwunden galt.

Nun wurde Michele E., der Schwager der Lehrerin verhaftet. Dem 42-Jährigen wird vorsätzliche Tötung vorgeworfen. Er soll auch die Leiche von Nadia A. im Wald deponiert haben. Er hat ein Teilgeständnis abgelegt. Was er genau gestanden hat, ist noch unklar.

Mord an Tessinerin Nadia A.: Schwager legte ihre Leiche im Wald ab play
Michele E. (42) hat ein Teilgeständnis abgelegt.

 

Der Mann wurde bei der Einreise in die Schweiz am Zoll von Gaggiolo verhaftet. Der Familienvater ist Informatiker an der Fachhochschule der italienischen Schweizer (Supsi). Er war die letzten Tage nicht zur Arbeit erschienen, wie «20 Minuti» berichtet.

Über ein mögliches Motiv ist nichts bekannt. Die Polizei gab auch keine Details zu den Umständen der Tötung bekannt. Nur so viel: Nadia A. starb in ihrem Zimmer im Haus ihrer Mutter.

Wurde sie vergiftet?

Gefunden wurde sie im Wald. Die Leiche war nur mit Jeans und Hemd bekleidet. Keine Jacke. Keine Papiere. Keine Schuhe. Eine Fingerkuppe war halb abgerissen und auf ihrer Stirn klaffte eine Wunde. Schnell war klar, dass der leblose Körper von jemandem dort deponiert wurde. Die italienischen Ermittler erklärten, die Frau sei regelrecht «weggeschmissen» worden.

Tödliche Verletzungen konnte die Spurensicherung vorerst nicht finden. Eine erste Autopsie ergab: Nadia A. starb an einem Lungenödem. Dennoch bleibt der Verdacht auf ein Gewaltverbrechen. So könnte Nadia A. vergiftet worden sein. Der toxikologische Befund dürfte aber erst in einem Monat vorliegen.

Die junge Frau unterrichtete an der Primarschule von Stabio. Sie musizierte im lokalen Orchester, liebte Computerspiele und hatte seit Mitte Juni einen Verlobten. Die Polizei befragte Nadias Eltern und ihren Verlobten, der im Visier der Ermittler steht. Der jetzige Stand lässt jedoch noch keine eindeutigen Aussagen über Täter und Tatmotiv zu. (sas)

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 13.11.2016
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  • Georg  Ritter 19.10.2016
    "Eine Fingerkappe war halb abgerissen." - Eine Fingerkappe ist ein Verband um eine Fingerspitze. Wie interessant, dass man feststellt, so eine Fingerkappe sei halb abgerissen... Wars nicht eher eine Fingerkuppe? Himmel! Ist das Lektorat in den Ferien? Oder kennt der Redaktor den Unterschied nicht?