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Im Tessin gibt es Wirbel um die aus Italien importierten «Durex»-Parties, die vom gleichnamigen Kondomhersteller initiiert wurden. Die dritte Nachmittagsparty dieser Art, die gestern in einer Luganeser Diskothek stattfinden sollte, ist abgesagt.
Die Gemeindeexekutive des Luganeser Vororts Lamone, wo die Diskothek liegt, gab keine Einwilligung zu der Party. Die beiden ersten «Incontri Durex» fanden am 20. Dezember und am 24. Januar statt und verursachten einen Lokal-Skandal.
Einlass gab es auch für Jugendliche unter 16 Jahren. Wie im Internet publizierte Bilder beweisen, zirkulierte eingeschmuggelter Alkohol und es kam auch zu sexuellen Kontakten.
Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz wurden von besorgten Eltern darauf aufmerksam gemacht und berichteten in den Regionalnachrichten über die Ereignisse.
Bei der Tessiner Kantonspolizei heisst es, Schulen und Eltern seien in einem Zirkular informiert worden. Seitens der Diskothek, welche die «Durex»-Party durchführen wollte, war heute keine Stellungnahme erhältlich. (SDA/hhs)