Mutmassliche Schlepperin Ghanaerin an Tessiner Grenze festgenommen

BALERNA TI - In einem Auto mit italienischen Kennzeichen wollte eine Ghanaerin (22) drei minderjährige Flüchtlinge über die Schweizer Grenze bringen. In Balerna TI wurde sie von der Polizei gestoppt und festgenommen.

Autos passieren den Grenzübergang in Chiasso nach Italien (Archiv) play
Autos passieren den Grenzübergang in Chiasso nach Italien. (Archiv) MARTIN RUETSCHI

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Luganeser legte Weltstars und 200 private Anleger rein – auch Schweizer ...
2 Comos Bürgermeister ist sauer «Die Schweiz schickt Flüchtlinge mitten...
3 Schüsse bei wilder Verfolgungsjagd Räuber mit Tessiner Auto hatten...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

In Balerna TI ist am Dienstagabend eine 22-jährige Ghanaerin festgenommen worden. Ihr wird vorgeworfen, drei minderjährige Flüchtlinge illegal über die Grenze transportiert zu haben. Unterstützung bekommen haben soll sie dabei von einem 23-jährigen Landsmann, der ebenfalls festgenommen wurde.

Die Frau sei am Steuer eines Fahrzeugs mit italienischem Kennzeichen gewesen und habe den Grenzposten von Ponte Faloppia passiert, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Mittwoch mit. An Bord seien drei minderjährige «afrikanische» Flüchtlinge gewesen.

Ebenfalls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sei ihr Gehilfe in Como (I) festgenommen worden - der 23-Jährige Ghanaer sei ebenso wie seine Landsfrau in Italien wohnhaft. Ihr wird laut Polizeiangaben Wucher sowie Förderung zur rechtswidrigen Ein- und Ausreise und Aufenthalts vorgeworfen.

Zur genaueren Untersuchung der mutmasslichen wurde ebenfalls eine Spezialeinsatzgruppe zur Schlepperbekämpfung (GIRP) eingesetzt. (SDA)

Publiziert am 14.12.2016 | Aktualisiert am 18.12.2016
teilen
teilen
0 shares
2 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

2 Kommentare
  • Hans  Scheidegger 14.12.2016
    Ich gratuliere zu diesen gelungenen Festnahmen. Die geldgierigen, nur auf Eigennutz bedachten Schlepper/innen müssen nicht nur dingfest gemacht, sondern auch mit aller Härte bestraft werden. Wie die Urteile z.B. von gestern in Deutschland zu Recht deutlich zeigen. Das eiskalte, gefühllose Geschäft mit den Flüchtlingen ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden. Es gilt, diesen unsäglichen Sumpf auszutrocknen, so schwer dies auch ist.
    • Mathias  Börsch aus Mainz
      18.12.2016
      Der theoretische Ansatz ist richtig ! Leider stehen aber viele Grenzübergänge zwischen EU und Schweiz sperrangelweit offen ! Bei der Festnahme der Ghanaerin handelt es sich folglich um einen reinen Glückstreffer. Weil die Schleuserin sich einfach zu sicher gefühlt und keinen unbewachten Grenzübergang gewählt hat. Derer es viele gibt !! Im übrigen sieht Hans Scheidegger das völlig richtig. Dumm nur, dass die kriminellen / geldgierigen Schlepper den Grenzschützern immer eine Runde voraus haben !!