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Geköpfter Ferrari-Fan: Killer: «Er beleidigte meine Familie»

COMO – Alberto A.* schoss Giacomo Brambilla drei Mal in den Kopf – aber offenbar nicht nur wegen seinen Schulden bei ihm. Er tickte aus, weil dieser seine Familie beleidigte.

Aktualisiert um 14:11 | 04.02.2010
Der Waffenhändler Alberto A. (ZVG)
Der 40-jährige Waffenhändler Alberto A. und sein Schwager Emanuele L. beseitigten den Ferrari-Fan und Tankstellen-Besitzer Giacomo Brambilla auf widerliche Art und Weise: Sie schnitten ihm den Kopf ab, wollten diesen im Pizzaofen verbrennen und warfen die Leiche über einen Abhang an der Strasse zum Simplon (Blick.ch berichtete).

Doch eine Überwachungskamera hat die letzten Minuten von Opfer Giacomo Brambilla (43) aufgezeichnet. Nun hat Alberto A. vor der Polizei ausgesagt, was vor der Hinrichtung passiert ist.

«Wir sprachen über mein Darlehen in der Höhe von 90´000 Euro. Er wollte, dass ich aus meinem Haus ausziehe.» Er habe Brambilla dann gefragt: «Weisst du, dass du damit auch meine Frau und meine Töchter ruinierst?» Brambilla habe geantwortet: «Deine Frau und deine Töchter sind mir egal.»

Da sei Alberto A. ausgetickt, er habe die Waffe gezückt und abgedrückt. Das soll laut «Ticinonline» das letzte Gespräch gewesen sein. Auf dem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie die beiden Männer diskutieren.

Als sich Brambilla einmal umdreht, zückt Alberto A. die Pistole und schiesst ihm in den Nacken. Es folgt ein zweiter Schuss in den Kopf. Als sich Brambilla umdreht schlägt Alberto A. ihm mehrmals mit dem Pistolenschaft ins Gesicht. Schliesslich nimmt er die Pistole, die Brambilla bei sich trägt und schiesst ein drittes Mal auf sein Opfer. (num)
Giacomo Brambilla war ein begeisterter Ferrari-Fan. (ZVG)
Giacomo Brambilla war ein begeisterter Ferrari-Fan. (ZVG)
Alberto A. ist in Como bekannt, führt ein Waffengeschäft und arbeitet mit der Polizei zusammen. Jetzt wurde er zum Mörder von Giacomo Brambilla. (ZVG)
Alberto A. ist in Como bekannt, führt ein Waffengeschäft und arbeitet mit der Polizei zusammen. Jetzt wurde er zum Mörder von Giacomo Brambilla. (ZVG)
Das sagen Blick.ch-Leser
Fritz Bachmann, Emmenbrücke - 14:34 | 04.02.2010
» Wurde er wirklich beleidigt. Ja gut, so gesehen konnte er fast nicht anders.
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