Geköpfter Ferrari-Fan: Im Tresor des Killers lagen 600`000 Franken
COMO (I) – Der geköpfte Ferrari-Fan hatte einen sicheren Ort für sein Geld gesucht. Und seinen Mörder gefunden.
Von Myrte Müller | Aktualisiert um 11:45 | 06.02.2010
Makaber. Der 43-jährige Giacomo Brambilla schleppt monatelang sein Bargeld zu Alberto A. (40). Im Safe des Waffenhändlers glaubte der Ferrari-Fan sein Vermögen am sichersten.
Welch fataler Irrtum. Dieses Vertrauen wurde dem reichen Tankstellenbesitzer zum Verhängnis (BLICK berichtete). Das mutmasst zumindest die italienische Polizei.
Kopf in Pizzaofen geschoben
Brambilla wird am letzten Montag in der Comer Waffenhandlung mit drei Pistolenschüssen niedergestreckt. Dann enthauptet der Killer seinen Geschäftspartner. Alberto A. bringt den Kopf in die Pizzeria seines Schwagers Emanuele L. (68), die «Conca d’Oro» in Senna Comasco (I). Der Wirt schiebt den Kopf in den brennenden Pizzaofen, der Waffenhändler entsorgt derweil den Rest von Brambillas Leiche bei Domodossola, nahe der Schweizer Grenze.
Die Frau des Toten alarmiert die Polizei. Beamte finden daraufhin Blutspuren und im Safe von Alberto A. Schecks über 600 000 Franken. Ausgestellt auf den Namen Giacomo Brambilla. In der Pizzeria liegt zudem sein Geldkoffer. Inhalt: 100 000 Euro in bar. «Mit dem Geld wollte Giacomo den Waffenladen erwerben», sagt Brambillas Frau Elena P. den Ermittlern.
War am Schluss pure Habgier das Motiv des Comer Pizzaofen-Mordes? Die Polizei geht nach dem heutigen Kenntnisstand davon aus.
Der hochverschuldete Waffenhändler Alberto A. jedoch beharrt auf seiner Version: «Giacomo hat meine Familie beleidigt. Ich sah rot, schoss. Dann sägte ich ihm den Kopf ab, damit man die Leiche nicht identifizieren kann.»
Welch fataler Irrtum. Dieses Vertrauen wurde dem reichen Tankstellenbesitzer zum Verhängnis (BLICK berichtete). Das mutmasst zumindest die italienische Polizei.
Kopf in Pizzaofen geschoben
Brambilla wird am letzten Montag in der Comer Waffenhandlung mit drei Pistolenschüssen niedergestreckt. Dann enthauptet der Killer seinen Geschäftspartner. Alberto A. bringt den Kopf in die Pizzeria seines Schwagers Emanuele L. (68), die «Conca d’Oro» in Senna Comasco (I). Der Wirt schiebt den Kopf in den brennenden Pizzaofen, der Waffenhändler entsorgt derweil den Rest von Brambillas Leiche bei Domodossola, nahe der Schweizer Grenze.
Die Frau des Toten alarmiert die Polizei. Beamte finden daraufhin Blutspuren und im Safe von Alberto A. Schecks über 600 000 Franken. Ausgestellt auf den Namen Giacomo Brambilla. In der Pizzeria liegt zudem sein Geldkoffer. Inhalt: 100 000 Euro in bar. «Mit dem Geld wollte Giacomo den Waffenladen erwerben», sagt Brambillas Frau Elena P. den Ermittlern.
Beleidigung oder Habgier als Motiv?
War am Schluss pure Habgier das Motiv des Comer Pizzaofen-Mordes? Die Polizei geht nach dem heutigen Kenntnisstand davon aus.
Der hochverschuldete Waffenhändler Alberto A. jedoch beharrt auf seiner Version: «Giacomo hat meine Familie beleidigt. Ich sah rot, schoss. Dann sägte ich ihm den Kopf ab, damit man die Leiche nicht identifizieren kann.»
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